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Instrumentarium

7. Mai 2024

In der Musikwerkstatt haben sich im Laufe der Zeit viele Instrumente angesammelt. Meine Leidenschaft für Töne und Klänge und das Musizieren im Allgemeinen ist sicherlich der Grund dafür, dass der klingende Fundus ständig wächst.

Orff Instrumente sind in jeder Musikstunde dabei und dienen uns ganz klassisch als Begleitinstrument als auch sehr kreativ und spielerisch zur Vertonung und als Rhythmusgeber in unseren Stundensettings. Das kleine Schlagwerk (Handtrommeln, Triangeln, Zimbeln, Rasseln oder Klanghölzer) und Fellinstrumente (zum Beispiel Floordrums oder Rahmentrommeln) bilden unsere instrumentale Basis.

Daneben sind uns Djembe und Cajon beliebte Taktgeber.

Je nach Stundenbild nutzen wir Schlagspiele, wie Metallophone, Xylophone oder Glockenspiele, die ideal zur Exploration, Improvisation und einfachen Liedbegleitung sind.

Neben Schlagspielen binde ich ebenfalls Saiteninstrumente ein. Ukulele, Gitarlele und Gitarre sind in jeder Musikstunde dabei. Das Saitenspiel begeistert neben der Choroiharfe und wir stellen fest, dass einfache Melodien, bspw. auf dem Saitenspiel, in Windeseile eingeübt sind. Kinder erfüllt dies mit Stolz und lässt sie mit der Zeit immer selbstwirksamer und mutig im Umgang mit ihrer eigenen Stimme und ihrer Musikalität umgehen.

Das Saitenspiel hat 10 weiche, silberumsponnene Kunststoffsaiten, ähnlich den Saiten einer Harfe. Es klingt zart und hat eine beruhigende Wirkung. Mein Saitenspiel hat eine diatonische Stimmung, so dass es uns nicht nur gedankliche Bilder vertonen kann, sondern zugleich den Weg des Sonnenstrahls vom Himmel zur Erde, vom Oben zum Unten, vom Hoch zum Tief erfahren lässt.

Ähnlich sanft klingen Koshis, die sich wunderbar für den entspannungspädagogischen Einsatz eignen und Innehalten und Fokussiertsein fördern.

Auch für das Singen im Chor bieten sich Koshis oder Saitenspiel an, um bspw. tiefes Atmen, im Sinne der Stimmbildung, zu fokussieren oder Übungen zur Lockerung der Halsmuskulatur klanglich zu begleiten.

Sehr speziell wird es, wenn wir uns die Groowah-Tube ins Musiksetting holen oder mit Wah-Wah-Tube, Wildschweinpfeife und Windgeheul für weniger musische, als vielmehr explorative Sounds sorgen.

Neben der klassischen Musiklehre, sorgen spielerische Akzente, wie beispielsweise Geräusche-Raten oder die Vertonung von Geschichten für Abwechslung, Erfahrungen und einen reichhaltigen Klangraum.