Wintertöne und Lieder vom Schnee
Im Winter klingen unsere Musikstunden ein wenig anders: Die bunten Tanzbänder und farbenfrohen Nylontücher halten Winterschlaf. Statt kräftiger Farben begleiten uns nun hohe, glitzernde Klänge, die wie Schneeflocken durch den Raum schweben und die kalte Jahreszeit hörbar werden lassen.
Wenn das zarte Klingen der Chimes fast spitz wie ein Eiszapfen die Luft durchschneidet, wenn Handglöckchen an einen Pferdeschlitten erinnern und Schneehasen im Rhythmus der Djembe durch den Raum hüpfen, dann hat der Winter Einzug in unsere Musikstunden gehalten.
Unter schneeverhangenem Himmel watscheln Pinguine über das Eis, wir hüpfen von Eisscholle zu Eisscholle, sausen mit dem Schlitten den Hügel hinunter und ziehen die Pudelmütze tief über die Ohren. Überall warten kleine Winterabenteuer darauf, entdeckt zu werden.
Schnee klingt anders als Eis.
Der Schnee schwebt weich durch die Luft. Das Eis glitzert in hohen Tönen.
In diesem Kapitel versammeln sich Lieder von Schnee und Eis, von Wintertieren und Eiszapfen, von Frost und Schneegestöber. Sie erzählen von kalten Wintertagen und warmen Kuschelmomenten, von Bewegung und Stille, von klirrender Kälte und der besonderen Magie einer verschneiten Landschaft.
Mit Chimes, Koshis, Zimbeln und anderen feinen Klängen lassen wir Schneeflocken tanzen, Eiskristalle funkeln und Wintergeschichten lebendig werden.
Diese Liedersammlung lädt dazu ein, den Winter mit allen Sinnen zu erleben – glitzernd, geheimnisvoll und voller kleiner Winterwunder.
