Musik für kleine Ohren

lizensierter Musikgarten für Babys

Altersgruppe: 6 bis 18 Monate

Der musikalische Lebensweg eines jeden Menschen beginnt bereits pränatal im Mutterleib. Schon bevor Babys das Licht der Welt erblicken, können sie auf Klänge, Geräusche und Melodien reagieren. Die Stimme der Mutter, ihr Herzschlag oder auch das Rauschen des Blutkreislaufs sind Fragmente des vorgeburtlichen Klangraumes eines jeden Kindes. Die Bewegungen der Mutter und durch ihre Stimme ausgelöste Vibrationen nimmt das Ungeborene als Rhythmus in sich auf – es ist der Ur-Rhythmus allen Lebens, welcher sich nach der Geburt fortsetzt und den Menschen ein Leben lang begleitet.

Dorothée Kreusch-Jacob spricht in diesem Zusammenhang auch von der musikalischen Biografie eines jeden Menschen, die auch, und insbesondere, durch das soziale Umfeld beeinflusst und geformt wird.[1]

Schon gleich nach der Geburt können Babys verschiedene Geräusche unterscheiden. Sie reagieren auf Musik und sanftes, rhythmisches Trommeln, lauschen gespannt den Stimmen ihrer Umgebung und wenden sich Klängen und Geräuschen zu. Streicheleinheiten und rhythmische Bewegungen sind neben Musik und Gesang der beste Trost und das schönste Spiel zugleich. Im Laufe der insbesondere anfangs rasant voranschreitenden Entwicklung gilt die Aufmerksamkeit der Kleinsten mehr und mehr ihrer Umgebung. Sie hören gespannt zu und brabbeln, imitieren Gesten und Laute und trainieren dadurch ganz nebenbei ihre Stimmbänder.

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In unserem Kurs Musik für kleine Ohren wird Musik mit Sang‘ und Klang mit unterschiedlichsten Materialien, Tönen und Geräuschen kombiniert. Dazu bedienen wir uns aus dem Orff’schen Zauberkoffer, der neben einem bunten Fundus an kleinkindgerechten Instrumenten, eine Vielzahl faszinierender Geräusche und Klangbausteine bereithält. Hier bieten insbesondere fremdländische Instrumente und Naturgeräusche erstaunliche Hörerlebnisse und weben einen Klangteppich, der tragend und nährend wirken kann. Seidentücher, Sinnesbälle und Fühlsäckchen unterstützen Lieder, sanfte Musik und Berührungsspiele ganzheitlich und multisensorisch.

In insgesamt 10 liebevoll geplanten Kurseinheiten á 45 Minuten verfolgen wir die ganzheitliche Förderung der Kinder durch den gezielten Einsatz von Musik und Bewegung und führen sie bereits von Anfang an spielerisch und ohne Leistungserwartungen an Musik heran.

Das Wiegen im Mutterarm, Kniereiter, rhythmische Echospiele oder auch Lieder zur Körpererfahrung stoßen das körperliche Empfinden und Bewegen an und bringen den Rhythmus direkt in die Kleinsten.

Das gemeinsame Singen in der Gruppe und auch Sprechverse fördern und entwickeln die kindliche Sprech- und Singstimme.

Der Kurs Musik für kleine Ohren lädt ein, Neugierde und Interesse am Singen und Musizieren zu wecken und macht obendrein nicht nur den Kleinen Spaß!

[1] „Jedes Kind braucht Musik“ von Dorothée Kreusch-Jacob,