Willkommen im Musikzimmer

kunterbunte Farbtöne

Klitzekleine Musiktheorie

Bei dem Thema Musiktheorie und Notenlesen stellen sich Vielen die Nackenhaare auf. Dabei ist das Notenlesen und das Notenschreiben vergleichbar mit dem Lesen und Schreiben einer Sprache. Es gilt, Zusammenhänge zwischen verschiedenen Werten zu erkennen.

Für unsere kitainternen Musikstunden sind Noten nicht primär wichtig. Wir lernen Lieder durch das Hören und Nachahmen einer Melodie. Damit sich Texte besser merken und verinnerlichen lassen, kombinieren wir Melodie und Text häufig mit verschiedenen Bewegungen und Gesten. Noten sind hierbei weder für das Nachsingen noch für eine passende gestische Begleitung nötig.

Für das rhythmische Begleiten unserer Lieder nutzen wir im Kindergarten Bodypercussion: wir klatschen und patschen im Grundschlag dazu. Auch Orff-Instrumente sind uns willkommene Rhythmusgeber, die uns unsere Musikzeit strukturieren.

 

 

Der Grundschlag basiert auf Notenwerten. Er sagt aus, wie die Zeit eines Liedes in gleichmäßige Abschnitte unterteilt wird. Wir setzen durch den Grundschlag also Impulse, die gleichmäßig aufeinanderfolgen und einem Puls gleichen. Wir klatschen diesen Puls mit unseren Händen oder patschen ihn auf die Oberschenkel. Dies tun wir intuitiv und durch Nachahmung der Gruppe. Wir finden also einen gemeinsamen Puls, auf Basis dessen wir unser Lied singen. Noten brauchen wir hierbei ebenfalls nicht.

Spätestens, wenn das Interesse aufkommt, ein bestimmtes Instrument lernen zu wollen, sind Noten unerlässlich. Die Basis für das Notenlernen legen wir in unseren Musikstunden bereits an: wir beginnen basal, malen Kreise und Linien. Wir hören uns Musik an, die beispielsweise abgehackt klingt oder hüpft. Wollten wir diese Musik aufmalen oder aufschreiben, könnte es also naheliegen, dass wir auch unseren Buntstift hüpfend über das Blatt Papier bewegen. Es entstehen viele kleine Punkte. Eine Musik, die eher fließend und gebunden klingt, wird uns vielleicht dazu bringen, dass wir unseren Buntstift auch über das Blatt fließen lassen. Es entstehen lange, vielleicht geschwungene Striche.

Musikspiele, wie diese, fördern Rezeption.

Das Aufnehmen und Verarbeiten musikalischer Inhalte ist subjektiv. Jeder erlebt Musik anders und so ist es auch erklärbar, dass durch das basale Musikmalen ganz unterschiedliche Bilder entstehen.

In den vergangenen Jahren habe ich viele Lieder und Melodien geschrieben, zu denen wir erste Notenbilder malen und ganz spielerisch mit Musiktheorie umgehen und explorieren. Im Liederkoffer und der Flimmerkiste gibt es ein paar Ideen und melodische Anregungen zum Spielen und Lernen mit Musik.

Viel Freude beim Ausprobieren!

Herzliche grüßt

Nadine

Egal, ob wir Musik aufmalen oder zur Musik malen: wir brauchen ein Blatt Papier und Buntstifte oder Wachsmalstifte.

Im Kindergarten nutze ich auch gern eine weiße Tapetenrolle. Dadurch wird das Malen zur Musik bzw. das Aufmalen von Musik ein Gruppenerlebnis, da alle Kinder gemeinsam auf einem großen Blatt Papier malen.

Das Lied „Mein Kreis ist rund“ habe ich geschrieben, um musisch erste Schwungübungen anzuregen. Kringel und Kreise sind selbst für die Jüngsten mit Spaß und Erfolg umsetzbar. Ob der Kreis dabei rund oder eher oval wird, ob er geschlossen oder an der ein oder anderen Stelle offen ist, spielt keine Rolle.

Text und Noten des Liedes  „Mein Kreis ist rund“ findet Ihr im Liederkoffer. Hier gibts es die instrumentale Hörversion.

Während ich kleine und große Kreise sowie Striche und Linien male, singe ich langsam und betont das Lied „Mein Kreis ist rund“. Zunächst lauschen die Kinder und schauen gespannt zu. Schließlich werden sie selbst aktiv und zeigen sich stolz gegenseitig, wie schön ihre Kreise schon gelingen.

Sobald alle Kinder kleine und große Kreise aufgemalt haben, rege ich durch Vorzeigen dazu an, Striche und Linien zu ergänzen. Egal, ob geschwungen, in Wellenform oder schnurgerade – das Ziel hierbei ist es, Spaß zu haben und Fantasie sowie fließende Handbewegungen anzuregen. Konzentration und Fokussierung auf die Sache werden dabei parallel und wie von selbst geschult.

 

 

Und natürlich tasten wir uns mit der Zeit an das klassische Notenbild und das Notensystem mit den 5 Notenlinien heran. Um dies zu veranschaulichen, nutze ich im nächsten Schritt beispielsweise Springseile. Diese legen wir im Raum aus, so dass fünf parallele Linien ein Notensystem am Boden symbolisieren. Die Noten können dann beispielsweise durch Igelbälle oder Kirschkernsäckchen ausgelegt werden. Eine aktive Idee ist es, einzelne Töne zu singen und die Kinder zu animieren, auf die Stelle in unserem Notensystem zu springen, auf der die Note zu Hause ist.

Auch kleinere Schaubilder können spielerisch gelegt werden. Mit Murmeln, Kastanien oder anderen, geeigneten Utensilien lassen sich Notensystem und Noten legen. Hierbei ist unbedingt darauf zu achten, dass die genutzten Utensilien in Größe und Beschaffenheit dem Alter der Kinder angemessen sind. Besonders kleine Dinge, wie Murmeln, nutze ich beispielsweise im KiTa-Kontext vor Ort nicht, sondern fertige lediglich Fotos an, die Schaubilder zeigen.

„Mein Kreis ist rund“ 

Welche Handbewegungen sind es, mit denen wir eine Note malen? Ganz basal helfen kreisende, runde Gesten, um in den Fluß zu kommen. Die Farbe läuft aus dem Buntstift und „leichtfüßig“ über das Blatt. Es ist dabei völlig nebensächlich, ob der Kreis rund oder vielleicht doch eckig geworden ist, ob er gerade oder schief auf dem Blatt gelandet ist. Nach und nach entwickeln sich alle einzigartigen Kreise zu Noten. Mit unserem Lied „Mein Kreis ist rund“ setzen wir für heute eine kreative Basis und tasten uns spielerisch an eine allererste Notenschrift.

Apropro Noten: die Noten für das Lied „Mein Kreis ist rund“ gibt es über den unterstehenden Link. Wie Ihr seht, sind alle Notenköpfe auf dem beigefügten Notenblatt bunt. Dies habe ich deshalb so niedergeschrieben, um die Boomwhacker-Farben der C-Dur Tonleiter aufzugreifen. An anderer Stelle und in einer anderen Musikstunde greifen wir das Spiel mit Boomwhackers erneut und gezielt auf. Für heute lasst uns die bunten Noten fröhliche Farbtupfer in der Melodie sein.

 

Mein Kreis ist rund

Ein Kreis ist rund und hat keine Ecken. Das wussten heute alle Kinder im Kindergarten. Und mit ein bisschen Glück wird ein Kreis auch ganz schnell zu einer Note. Wie das funktioniert haben wir heute zusammen ausprobiert. Für zu Hause gibt es hier nun noch das Video.

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Der Notenschlüssel-Gockelhahn

Den „berühmt-berüchtigten“ Notenschlüssel-Gockelhahn habe ich Euch vor langer Zeit schon ein Mal vorgestellt. Im Kindergarten konnten wir damals sehen, wie mit ein bißchen Übung, ein Notenschlüssel entsteht.

Passend zum Thema könnt Ihr den Notenschlüssel-Gockelhahn hier noch einmal sehen und ausprobieren.

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Willkommen im Musikzimmer

Mit Musik durch die Faschingszeit

Die Faschingszeit steht vor der Tür!

Liebe Eltern,

während es vor dem Fenster noch ziemlich farblos ist (grau in grau zeigt sich der Winter im Moment) wird es in den Kindergärten und so manch‘ einem Kinderzimmer, schon wieder richtig bunt. Denn der Fasching steht vor der Tür!

Natürlich macht sich das auch im Musikzimmer der tingeli Musikwerkstatt bemerkbar. Die bunten Kugel-Glöckchen in rot und grün oder rot und natur sind dabei bestens geeignet, um unsere Faschingsmusik hörbar und sichtbar werden zu lassen. Vor die Nase gehalten, sehen sie sogar fast wie eine Clownsnase aus.

Das passende Lied dazu findet Ihr sowohl im Liederkoffer als auch der Flimmerkiste.

 

Die bunten Clownsgesichter auf dem Foto sind übrigens Kunstwerke meiner Musikkinder, die im letzten Jahr entstanden sind. Auch in diesem Jahr starte ich einen kreativen Aufruf:

Wer hat Lust ein Faschingsbild zu malen oder zu basteln? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ganz egal, ob abstrakt, kunterbunt, aus Papier oder anderen Materialien: ich freue mich jederzeit über Fotos, die ich gern auch hier im Musikzimmer zeige. 

Was uns sonst noch so bewegt und welche Töne der Fasching mit sich bringt, seht und hört Ihr in der nächsten Zeit im digitalen Musikzimmer. Schaut also zwischendurch immer mal wieder vorbei und lasst Melodie und Rhythmus Euren Alltag beflügeln.

Herzliche Grüße

Nadine

Wie klingt die Faschingszeit?

Die Antwort auf diese Frage ist sicherlich genauso vielfältig, wie die kunterbunten Kostüme, die ich in den Kindergärten so sehe:

Laut klingt der Fasching und er lässt die Töne nur so durch den Raum wirbeln. Die Melodien hüpfen und tanzen wild durcheinander, wie Konfetti, das durch die Luft fliegt. Der Fasching zieht durch das Land und er macht sich mit Pauken und Trompeten bemerkbar. Niemand kann ihn übersehen, denn die Welt ist zur Faschingszeit so kunterbunt wie mein Rock. Überhören kann man ihn auch nicht: es klingt und tirilliert aus allen Ecken. Und die meisten Kinder freuen sich, die Welt als Prinzessin oder Drachen, Feuerwehrmann oder Superhero bewundern zu können.

Vom Laut zum Leise gibt es übrigens einen Bereich, der sehr dehnbar ist. Im Kindergarten überlegen wir gemeinsam, wie es sich anhören könnte, wenn wir einen Knopf an uns hätten, so wie ein Radio, mit dem wir uns von laut nach leise einstellen könnten. Das Dirigentenspiel ist mindestens genauso beliebt. Hierbei vereinbaren wir Handzeichen, die wir für das Lauterwerden und das Leiserwerden einsetzen. Auch Stopp und Start können wir gestisch absprechen und schon bedarf es nur noch eines Dirigenten oder einer Dirigentin. Kinder erleben sich bei diesem Spiel als äußerst selbstwirksam, da sie mit ihren Handzeichen das Instrumentalspiel der gesamten Kindergruppe beeinflussen können. Noch authentischer wird es natürlich, wenn wir den bunten Zauberstab als Dirigentenstab nutzen.

 

Leise ist der Fasching wohl selten: in unseren Musikstunden steht jedem Laut jedoch auch ein Leise gegenüber.  Bezogen auf den Fasching stellen wir uns vor, wie die fröhliche Faschingskarawane durch die Stadt zieht und irgendwann in der Ferne verschwindet. Dann ist wohl der Moment, der das Leise mit sich bringt. Vielleicht ist es aber auch der Augenblick, in dem der Applaus im Zirkus verhallt. Der Clown verbeugt sich und dann fällt am Ende der Vorhang: es wird leise.

Das Laut ist nur dann schön, wenn es auch ein Leise gibt. Ohne die Pausen in der Melodie, wäre Musik wohl nichts.

In unseren Musikstunden haben wir eine ganze Menge an Instrumenten, die uns das Laut vertonen:

Trommeln kommen mir dabei sofort in den Sinn. In unseren kitainternen Musikstunden nutzen wir Hand- und Rahmentrommeln, Floordrums, Djembe, Cajon und die Bongotrommel.

Aber auch Orff-Instrumente können das Laut wunderbar umsetzen, insbesondere dann, wenn viele Hände in großer Musikrunde mitmachen und explorieren.

Das Leise entsteht demgegenüber durch Instrumente, die wir eher rezeptiv nutzen. Meist sprechen wir unseren „Lauschespruch“, um dann gemeinsam und ganz still einem einzigen Instrument zu lauschen. Koshis, Sansula, Klangauge und Zungentrommeln sind Beispiele, die uns gemeinsam „aufhorchen“ lassen.

Im Liederkoffer stelle ich Euch einige Ideen zum Erleben von Dynamik vor. Das Instrumentenspiel und Der Lautstärkeregler sind zwei Möglichkeiten, Dynamik spielerisch auszuprobieren. Vielleicht fallen Euch zu Hause weitere Spiele ein, mit denen wir das Laut und das Leise gegenüberstellen und mit Tonstärke experimentieren können.

Das Dirigentenspiel

Alle Kinder sitzen im Halbkreis auf dem Boden. Sie sind das Orchester, das zuvor mit Instrumenten ausgestattet wurde. Ein Kind ist der Dirigent bzw. die Dirigentin. Es steht vor der Gruppe und hat nun zur Aufgabe, das Instrumentalspiel durch vorab festgelegte Handgesten zu beeinflussen.

Damit dies gut funktioniert, müssen die vereinbarten Gesten allen Kindern zunächst gut verständlich sein. Vereinbarte Handgesten könnten zum Beispiel die Folgenden sein:

      • Beide Hände langsam von unten nach oben bewegen: lauter werden
      • Beide Hände langsam von oben nach unten bewegen: leiser werden
      • Beide Handflächen abrupt nach vorn halten: stopp bzw. Pause
      • und so weiter.

Gerne kombiniere ich das Dirigentenspiel mit dem Thema Instrumentengruppen. Wir überlegen also vorab, welche Instrumente es gibt und wie wir diese Instrumente vielleicht auch sortieren könnten. Mit Bildkarten und unseren Instrumenten vor Ort teilen wir unsere Orchesterinstrumente ein, bevor es dann musisch los geht.

Je nachdem, welche Ideen in der Gruppe aufkommen, greife ich Vorschläge der Kinder auf: wir sortieren unsere Instrumente also beispielsweise nach der Größe oder auch, ob sie aus Holz oder Metall sind. etc.

Wenn unterschiedliche Instrumente genutzt werden, sollte jedes Kind auch jedes Instrument ausprobieren dürfen. Und jedes Kind sollte auch die Möglichkeit haben, einmal Dirigent bzw. Dirigentin zu sein.

 

Übrigens: jedes Kind hat seinen eigenen Rhythmus: jede bzw. jeder darf alles ausprobieren, aber niemand muss. In den kitainternen Musikgruppen scheint mir dies, mit Blick auf die Altersgruppe und mit Blick auf die Entwicklung der Selbstwirksamkeit, ein wichtiger Grundsatz zu sein.

 

Herr Laut und Herr Leise

Mit kleinen Geschichtenliedern, wie dem von Herrn Laut und Herrn Leise, können wir ganz basal und spielerisch mit musischen Parametern experimentieren. Den Intensitäten Laut und Leise hauchen wir im nachfolgenden Geschichtenlied Persönlichkeit ein. Herr Laut klingt natürlich sehr laut. Das wissen alle Kinder, ohne, dass wir dies vorab festlegen müssen. Herr Leise ist dem gegenüber dezenter unterwegs.

 

Geschichtenlieder sprechen wir zunächst rhythmisch langsam in der Gruppe. Idealerweise verknüpfen wir den Text direkt mit Bodypercussion und Handgesten, um ihn schneller zu verinnerlichen. Die auditive Wahrnehmung fokussiert bei Herrn Laut und Herrn Leise, na klar, natürlich das Laut und das Leise. Diese Worte sprechen wir besonders betont und laut bzw. leise und untermalen sie gestisch:

Das Laut kann beispielsweise durch ein wildes und schnelles, abwechselndes Patschen auf die Oberschenkel begleitet werden.

Das Leise könnte beispielsweise durch die Leise-Handgeste: Zeigefinger vor den Mund verdeutlicht werden. Und los geht’s:

Herr Laut und Herr Leise,

die wohnen in ’nem Haus.

Herr Laut, der wohnt ganz oben,

dort kann er mächtig toben.

Herr Leise wohnt ganz unten.

Dort schläft er schon seit Stunden.

Und wird Herr Leise wach,

hört er den Riesenkrach.

Da ruft Herr Leise laut:

„Herr Laut, sei doch mal leise

und mach’s auf meine Weise.“

Pssssst.

Passend zum Thema habe ich übrigens eine tolle Kinderbuchempfehlung, die ich vor Langem im Blog der Musikwerkstatt rezensiert habe.

„Wum und Bum und die Damen Ding Dong“  vom Verlag Freies Geistesleben, erzählt die lustige Geschichte von vier Personen, die in Sachen Lautstärkevorlieben nicht unterschiedlicher sein könnten.

Inspiriert von Wum und Bum und den Damen Ding Dong hatte ich damals ein Lied geschrieben, das, verglichen mit dem Bilderbuch, vermutlich nur halb so laut ist.

 

 

 

Und für den Verlag gab’s auch noch eine akustische Idee: „Das Lied vom Wum und Bum“, das seitdem halbfertig in Sachen Notensatz und Aufnahme vor sich hinschlummert. Hier einmal zum Reinschauen und Lauschen für Euch:

 

 

 

Das Lied vom Clown

In der Flimmerkiste seht Ihr das Video von Ferdinand, dem Clown. Und wenn Ihr wissen wollt, wie sich das Lied im Kindergarten anhört, könnt Ihr hier einmal lauschen:

 

Die Noten dazu gibt es hier:

Das Lied vom Clown Ferdinand

Das Lied vom Clown Ferdinand ist schon im letzten Jahr entstanden. Inspiriert war ich tatsächlich durch die tollen Kugel-Glöckchen, die ich beim Institut für elementare Musikpädagogik in Mainz erstanden hatte. Aber auch ohne runde Glöckchen lässt es sich wunderbar zu unserem Clownslied musizieren. Viel Spaß dabei.

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Willkommen im Musikzimmer

Mit Musik ins neue Jahr

Hurra – es ist da, das neue Jahr!

Liebe Eltern,

bevor wir das neue Jahr mit Pauken und Trompeten begrüßen, möchte ich Ihnen Allen die beste Wünsche für 2024 zurufen. Möge ein glückliches, friedliches und gesundes neues Jahr vor uns liegen, das melodisch und beschwingt für gute Laune sorgt und uns Allen einen gesunden, körpereigenen Rhythmus ermöglicht.

Hier im Musikzimmer geht es in gewohnter Manier weiter. Jeden Monat wird es einige Videos in der Flimmerkiste geben, mit denen unsere kitainternen Musikstunden auch zu Hause ein Stückweit nachgespielt und mitgemacht werden können. Die Elternpost und die Rubrik Equipment hält regelmäßig ein paar Infos bereit, die sowohl Allgemeines als auch Spezielles beinhalten, über unsere kitainternen Musikstunden erzählen sowie besondere Details, Instrumente oder Unterrichtsmaterialien unter die Lupe nehmen.

Im Liederkoffer wird es, wie gehabt, Notenmaterialien aus eigener Feder und hin und wieder auch das ein oder andere MP3 Hörmaterial geben.

Jederzeit freue ich mich über Euer Feedback und binde spezielle Wünsche und Ideen sehr gerne mit ein. Wäre das digitale Musikzimmer ein Ort, an dem Eure kreativen Ideen und Wünsche (bzw. die Eurer Kinder) musisch Gestalt annehmen, fände ich dies wunderbar.

In diesem Sinne: Lasst uns das neue Jahr mit Sang und Klang willkommen heißen!

Herzlich grüßt Euch

Nadine

Auch in diesem Jahr sind uns die bereits bekannten ORFF Instrumente das Fundament unserer Musikreise. Parallel dazu werden wir die akustische Vielfalt durch musiktherapeutische Instrumente kennenlernen, Natur- und Tierstimmen, Vogelpfeifen, Wind- und Wetterequipment und andere Effektinstrumente und Geräuschemacher erleben.

Als „Jäger und Sammlerin“ liebäugele ich ständig mit neuen und fremdländischen Instrumenten und Musikmaterialien und werde ganz regelmäßig bisher unbekannte Instrumente vorstellen und in die Musikstunden einflechten. In der Rubrik Equipment berichte ich parallel dazu, über Herkunft und Hintergründe neuer Utensilien und gebe gern auch Hinweise zu Händlern oder Shops. Letzteres liegt mir am Herzen, da fremdländische Instrumente nicht selten aus kleinen Werkstätten und von Instrumentenbauern stammen, deren wundervolle (Hand-)Arbeit ich sehr gern unterstütze.

Für heute möchte ich an dieser Stelle nur kurz auf ein Musikmaterial des Finken Verlags verweisen, das ich demnächst kitaintern ausprobieren darf. Mit „Affe Bodo klatscht im Takt“ hat der Finken Verlag ein Unterrichtskonzept vorgestellt, das den Affen Bodo als Sympathieträger nutzt, um Musik und Rhythmik spielerisch und kitaintern in den Alltag der Kinder zu integrieren.

Wie dies im Detail funktioniert und was uns Bodo in Sachen Musik alles mitbringt, gibt es demnächst Hier und im Kindergarten.

Liebe Eltern, mit Euren Fragen und Wünschen sowie speziellem Interesse an einem Instrument oder Equipment, könnt Ihr das digitale Musikzimmer mitformen. Ich freue mich jederzeit über Feedback und Wünsche.

Viel Freude beim Singen, Tanzen und Musizieren zu Hause.

Trallala neues Jahr

Was wünschen wir uns für das neue Jahr? Im Kindergarten gibt es meistens viele Ideen, welche Wünsche wir für das neue Jahr haben. Liebe, Glück und Sonnenschein sind dabei sicherlich schon einmal eine gute Basis und für unser erstes Lied mehr als genug und ein guter Grund aus vollem Herzen zu singen.

Übrigens, das Lied vom neuen Jahr habe ich in einigen Musikgruppen in dieser Woche schon ausprobiert. Eine kleine Kostprobe könnt Ihr hier hören:

Ist das nicht zuckersüß :o) Die kleinen Sänger und Sängerinnen haben zauberhaft gesungen und mit Body Percussion begleitet.

Trallala – neues Jahr … so heißt es in unserem ersten Lied in 2024. Alles, was Ihr braucht, um gemeinsam mit mir das neue Jahr zu besingen, sind Eure Hände.

Wer Lust hat, kann natürlich auch Rasseln, Klanghölzer oder Trommeln nutzen, um unseren musischen Auftakt gebührend hörbar zu machen.

Viel Freude dabei.

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Das Lied vom Schneemann

Draussen ist es frostig und dicke Eiszapfen hängen an den Bäumen. Die Straßen sind schneebedeckt und in den Fenstern blühen Eiskristalle. Da fehlt nur eins: das Schneemannlied.

Alles was Ihr dazu braucht sind zunächst erst einmal Augen und Ohren. Schaut Euch an, wie ein Schneemann entsteht. Und wenn Ihr Lust habt, schnappt Euch Papier und Buntstifte, eine Bastelschere (und vielleicht Jemanden, der Euch beim Ausschneiden helfen kann) und dann könnt Ihr Euch einen eigenen Schneemann malen und basteln. Schickt mir gern ein Foto von Euren Schneemannbildern. Dann stelle ich die frostigen Kunstwerke gern hier im Musikzimmer vor. Viel Vergnügen.

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Winterwunder

Schnee ist in den vergangenen Tagen nicht nur vor der Haustür zu bewundern gewesen. Auch im Musikzimmer sind dicke Flocken durch die Luft getanzt. Wie das aussah, könnt hier im nächsten Video sehen. Habt Ihr Lust, auch bei Euch zu Hause ein musikalisches Schneegestöber zu veranstalten? Dann schnappt Euch idealerweise eine Trommel oder alternativ irgendetwas, das im Handumdrehen zur Fantasietrommel verwandelt werden kann.

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Willkommen im Musikzimmer

Musik in der Advents- und Weihnachtszeit

Liebe Eltern,

die Adventszeit ist da und wir sind mittendrin! Draußen hat es geschneit und der Adventskranz ist auch schon eingeweiht. Meine Adventsmusikkurse haben gestartet und sind auch in der kommenden Woche noch in vollem Gange.

In den kitainternen Musikstunden haben wir schon eine musikalische Schlittenfahrt hinter uns und zu „Schnee wohin ich seh“ unsere weißen Tücher fliegen lassen. Die Sinnesrasseln von Betzold warten darauf, ganz bald das Lied vom Apfelstrudel zu begleiten und der Schneemann und die Schneefrau werden auch wieder für viel Freude sorgen – the same procedure as every year :o)

Neben allen laufenden Musikstunden und -kursen, bin ich mitten in der Planung für 2024 und in Vorbereitung neuer Unterrichtsmaterialien, Lieder und Rhythmical für das Neujahr und die Frühlingszeit. (…in Sachen Liedrepertoire bin ich tatsächlich immer schon eine Jahreszeit voraus, um am Ende nicht hinterherzuhinken)

„Wo bleibt da nur die Besinnlichkeit?“, frage ich mich, wie jedes Jahr und stelle fest, dass ich es im nächsten Jahr zur Weihnachtszeit besinnlicher angehen möchte. Ob das klappt? :o)

 

Euch allen wünsche ich eine fröhliche und friedliche Advents- und Weihnachtszeit, in der wir uns hoffentlich auch hier im Musikzimmer wiedersehen und -hören.

Herzlichst,

Nadine

Quer durch die Weihnachtszeit nutzen wir unser Grundgerüst an ORFF Instrumenten und kombinieren dies mit Xylophonen, Metallophonen und Glockenspielen, die allesamt ideal zur ersten Exploration und einfachen Liedbegleitung im frühen Kindesalter sind.

Auch das kleine Schlagwerk (Handtrommeln, Triangeln, Zimbeln, Rasseln oder Klanghölzer) und Fellinstrumente (zum Beispiel Floordrums oder Rahmentrommeln) dürfen im Advent nicht fehlen.

Wie schon angekündigt, können wir das Lied vom Nikolaus hervorragend nutzen, um auf unseren Floordrums auszuprobieren, wie es sich wohl anhört, wenn der Nikolaus vorbeikommt. Dabei dient uns das bunte ORFF Instrumentarium ganz klassisch zur Begleitung als auch sehr kreativ und spielerisch zur Vertonung und als Rhythmusgeber in unseren Stundensettings.

 

 

Das Saitenspiel 

Ein kleines und sehr feines Instrument ist das Saitenspiel. In der musikalischen Früherziehung eignet es sich wunderbar, um Geschichten zu vertonen und mit Klang zu ummanteln. Das Saitenspiel hat 10 weiche, silberumsponnene Kunststoffsaiten, ähnlich den Saiten einer Harfe. Es klingt zart und hat eine beruhigende Wirkung. Das Saitenspiel vertont uns im Advent den Klang, den Schneeflocken machen, wenn sie sacht vom Himmel fallen. Mein Saitenspiel hat eine diatonische Stimmung, so dass es uns nicht nur den Schneeflockentanz symbolisiert, sondern zugleich den Weg der Schneeflocken vom Himmel zur Erde, vom Oben zum Unten, vom Hoch zum Tief erfahren lässt. Das Saitenspiel habe ich übrigens aus der Klangwerkstatt. Wer Geduld und genügend Zeit hat, kann es dort auch als Bausatz bekommen und selbst zusammenbauen.

 

 

 

 

Koshis oder der Klang der Weihnacht

Seit vielen Jahren nutze ich in meinen Musikkursen Klanginstrumente, um neben aller Musikaktion auch rezeptive Musikberührung und -wirkung zu erzielen. Koshis habe ich während meiner musiktherapeutischen Ausbildung kennen und lieben gelernt. Koshis gibt es in 4 Stimmungen. Die hochwertigen Bambus Klangspiele sind für ihre hervorragende Akustik bekannt, die nicht zuletzt der Grund dafür ist, dass sie im Kleinkindbereich „fast jede Träne trocknen können“. Der Klang des Koshi ist glockenklar und zart und eignet sich wunderbar für meditative und entspannungspädagogische Aktionen. Im musikpädagogischen Bereich regt das Lauschen des Koshiklangs das rezeptive Musizieren, das Innehalten und Fokussiertsein an.

In meinen Musikkursen nutze ich Koshis insbesondere dann, wenn wir vorab laut musiziert oder „wild“ getrommelt haben. Der abrupte Wechsel vom Laut zum Leise scheint mir Dynamik sehr gut erleb- und erfahrbar werden zu lassen. Parallel dazu wohnt dem Koshiklang ein Zauber inne (und das im wahrsten Sinne des Wortes), der Aufmerksamkeit bündelt und fesselnd wirkt.

 

Koshis,  Saitenspiel und Ähnliches klingen sanft und beruhigend und sind dadurch das akustische Pendant zum wilden Trommelwirbel und unseren Rhythmusaktionen.

Herzliche grüßt Euch aus dem Musikzimmer,

Nadine

Begrüßungslied: „Hallo – die Weihnacht steht vor der Tür“

Jede Musikstunde beginnt mit einem Begrüßungslied, das in unseren kitainternen Musikstunden immer ein und dasselbe ist. Es hat Ritualwirkung und einen festen Platz zu Beginn einer jeden Musikstunde. Auch der letzte Ton am Ende einer jeden Stunde ist gewohnt und hat, neben der Signalwirkung, einen festen Platz im Ablauf.

In der Advents- und Weihnachtszeit ist jedoch jede Musikstunde ein bisschen besonders: manchmal verwandeln sich die weißen Tanztücher in Schneeflocken oder sie leuchten (dank eines kleinen Lichtes) hell wie die Sterne. In unserer Lauscheübung hören wir das Saitenspiel oder die Choroiharfe. Wir trommeln ein spezielles Nikolauslied und sausen, wie der Weihnachtsmann auf seinem Rentierschlitten durch den Raum. Bei so viel Weihnachtszauber, darf auch das Begrüßungslied ausnahmsweise einmal ein anderes sein.

Hier findet Ihr die Instrumentalversion unseres Begrüßungsliedes einmal in E-Dur

und noch einmal in D-Dur. So kann fast jede Stimme, egal ob hoch oder tief, auch zu Hause mitsingen und improvisieren.

 

 

Warm Up: „Wenn es draußen kalt ist“

Nach der Begrüßung brauchen wir unbedingt ein Warm Up, um uns von Kopf bis Fuß zu aktivieren. Je nach Gruppengröße- und Konstellation sowie in Abhängigkeit vom Altersschnitt der Kinder, nutze ich dazu gern die Djembe oder die Cajon als Rhythmusgeber. Zum Rhythmus und zu einem eingängigen und kurzen Sprechgesang bewegen wir uns durch den Raum.

Das Stück „Wenn es draußen kalt ist“ setze ich sowohl als Rhythmical mit Sprechgesang als auch als Lied mit Melodie ein. Text und Noten findet Ihr hier:

Und hie als MP3 Version noch einmal für die Ohren:

 

 

Wir trommeln: „Der Nikolaus“

Wie hört es sich denn an, wenn der Nikolaus kommt? Macht er laute Schritte oder schleicht er unbemerkt um das Haus? Raschelt er durch den Schnee oder klopft er an die Tür? Auf unseren Floordrums explorieren wir zum Lied „Der Nikolaus“, wie es sich wohl anhört, wenn der Nikolaus kommt. Und da der 06. Dezember so schnell vorbeigeht, gibt es auch gleich noch eine Variante des Liedes, in der der Weihnachtsmann besungen wird.

Hier kommen nun die Noten und ein instrumentales Hörbeispiel:

 

Unser Kniereiter: „Hoppe Hoppe Weihnachtsmann“

Kniereiter sind altbewährt und lustig. Das Beste daran ist wohl die Interaktion zwischen „Pferd und Reiter“ bzw. der Mama (oder jeder anderen Bezugsperson) und dem Kind auf dem Schoß. Den Kniereiter „Hoppe Hoppe Weihnachtsmann“ habe ich mir schon im letzten Jahr einfallen lassen. Er hat sich also bereits vielfach bewährt und das sowohl in Eltern-Kind-Musikgruppen mit kleinen Kindern als auch in reinen Kindergruppen ohne Bezugsperson. In unseren KiTa-Musikstunden  setzen wir den Kniereiter ganz ohne Pferd und Schoß um. Und wie das funktioniert, könnt Ihr bestimmt von Euren Kindern erfahren.

Hier kommen Text und Noten sowie ein instrumentales Hörbeispiel:

 

Mit allen hier gezeigten Liedern und Musikaktionen haben wir sehr viel vor! Obendrein singen wir natürlich auch Klassiker, wie „Schneeflöckchen Weißröckchen“, die meist allen Kindern bekannt sind.

Und wenn die Zeit dann noch ausreichen sollte, versuchen wir uns am Lied „Apfelstrudel, Apfelstrudel“, das ebenfalls traditionell überliefert ist. Einen Apfelstrudel in der Weihnachtszeit zu backen, ist wunderbar, besonders, wenn man die bunten Sinnesrasseln von Betzold dafür verwenden kann.

Der Nikolaus

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Hier kommen nun ein paar Videos, die durch die Adventszeit begleiten und vielleicht ein paar musische Anregungen für das Spiel mit Musik in den eigenen vier Wänden bereithalten.

 

Wenn es draußen kalt ist

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Hoppe Hoppe Weihnachtsmann

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Willkommen im Musikzimmer

Musikzeit im Herbst

Liebe Eltern,

wenn das Jahr aus Farben bestünde und jeder Tag eine andere Farbnuance für sich beanspruchen würde, dann wäre mein Tag heute MAUSGRAU. Bestimmt trägt das Wetter vor dem Fenster seinen Teil dazu bei: die bunten Blätter sind fast alle von den Bäumen geweht und der Himmel hängt voller Regenwolken. Es scheint fast so, als hätten die Regentropfen der vergangenen Wochen alles BUNT aus meiner Welt gewaschen – zumindest aus der Welt vor dem Fenster. In unseren Musikstunden hat sich ebenfalls ein kleines MAUSGRAU eingeschlichen … ein MAUSGRAU, das am liebsten Stinkekäse frisst, ein langes Mauseschwänzchen hat und eine spitze Nase, die es neugierig und übermütig in alle Himmelsrichtungen streckt: die Musikmaus.

 

Was es mit der Musikmaus auf sich hat und wie sich das Röhrenglockenspiel von Anklang Musikwelten anhört, das seht Ihr im Musikzimmer.

 

Außerdem stellt sich uns der Notenschlüssel-Gockelhahn vor. In Kombination mit dem passenden Lied stolziert er auf unserem Blatt herum und animiert uns, erste Schwungübungen, Punkte, Striche und Noten auf das Blatt zu malen.

Neben Gockelhahn und Maus hangeln sich unsere Musikstunden auch immer an den Jahreszeiten entlang. Sankt Martin und Larternenlauf sind vorbei und auch Halloween ist schon wieder in der Dekokiste für das nächste Jahr verpackt. Der Herbst wird immer blasser und löst sich im Novembergrau fast auf. Da verwundert es nicht, dass ich mich auf die Adventszeit freue, oder? Im Musikzimmer glitzert es und in jeder Ecke gibt es Neugierde und Heimlichkeiten. Ab der nächsten Musikzimmerfolge klingt es auch hier schon ganz vorweihnachtlich. Habt Ihr Wünsche an Musik, Gesang und Klang im Advent? Dann lasst es mich sehr gern wissen.

Herzlichst grüßt aus dem Musikzimmer

Eure Nadine

Das Röhrenglockenspiel

Vor langer Zeit habe ich bei Anklang Musikwelten einen wahren Musikzimmer-Schatz gefunden. Mit einem ganz zauberhaften, zarten Klang überrascht uns das besondere Instrument, das sich durch seine pentatonische Klangreihe wunderbar für die elementare Musikpädagogik eignet. Die Tonabfolgen klingen immer harmonisch und lassen Kinder stolz erleben, dass sie gut sind und selbstwirksam die Musikstunde und unseren Klangraum beeinflussen.

Die einzelnen Röhrenglocken sind an einem hölzernen Rahmen durch flexible Schnüren befestigt, so dass sie in freier Schwingung intensiv glockenhaft klingen und einen beinahe endlosen Nachklang haben. Dadurch verdichtet sich ein Klangteppich im Raum, der auch die lebhafteste Kindergruppe zum Innehalten und Lauschen anregt.

Da wir nur ein Röhrenglockenspiel nutzen, das im Sitzkreis weiter gereicht wird, lernen die Kinder, neben ihrem eigenen, selbstwirksamen Spiel auch, abzuwarten, bis sie an der Reihe. Wir hören zu, wenn ein anderes Kind exploriert und genießen die Aufmerksamkeit aller anderen Kinder, wenn wir selbst vorspielen.

 

Der trapezförmige Rahmen des Röhrenglockenspiels  symbolisiert uns in unseren Musikstunden ein Haus, das vom Keller (dem tiefsten Ton) bis zum Dach (dem höchsten Ton) Tonhöhen hör- und erlebbar werden lässt. In unseren Musikstunden ist es die Musikmaus, die durch die Pentatonik klettert und gern auch mit einem gekonnten Glissando vom höchsten zum tiefsten Ton abrutscht. Pieps.

Das Lied „Hinter meinem Rücken“ ist taufrisch und gerade erst ins Notenbild gebracht. Saxophon und Bassgitarre begleiten, während die klassische Gitarre die Melodie vorgibt. Zwischendurch übernimmt die Flöte die Rolle der kleinen Maus und das Sopran Xylophon zeigt uns das melodische Auf und Ab an. Solche Details thematisieren wir in den Musikstunden nicht. Mit unseren Handgesten und dem Spiel auf dem Röhrenglockenspiel bekommt das melodische Auf und Ab trotzdem und altersgerecht seinen Platz.

Hinter meinem Rücken

Das Lied „Hinter meinem Rücken“ resultiert aus unserem Spiel mit der Maus. In den Musikstunden nutze ich eine kleine graue Filzmaus, die ich anfangs immer erst hinter meinem Rücken verstecke. Ich frage die Kinder, was sich hinter meinem Rücken versteckt. Die Kinder haben viele Ideen, was sich dort verbergen könnte. Wenn sie nicht darauf kommen, beschreibe ich das Ding hinter meinem Rücken etwas, zum Beispiel: es hat eine spitze Nase und ein graues Fell, es liebt Stinkerkäse und macht Pieps. Natürlich ist allen Kindern dann sehr schnell klar, von wem hier die Rede ist.

Das Mäuschen kommt dann schließlich heraus und zeigt sich den Kindern und es klettert auf das Röhrenglockenspiel von unten nach oben und schließlich wieder zurück von oben nach unten. Das Lied „Hinter meinem Rücken“ greift dieses Spiel auf und ist inzwischen in allen Kitas erfolgreich ausprobiert und umgesetzt worden.

Hier kommen nun Text und Noten, gefolgt von einer Hörversion sowie einmal als Instrumental zum Mitsingen.


 

 

Der Notenschlüsselgockelhahn

Dieses Lied entstammt der Coronazeit, als tatsächlich alle Musikstunden ausschließlich online abliefen. Damals haben wir den Notenschlüsselgockelhahn also nur auf die Ferne miteinander gemalt und geübt. Schaut Euch das Video in der Flimmerkiste dazu an. Und wer Lust hat, kann zu Hause direkt mitmachen. Alles, was Ihr dazu braucht, sind ein Blatt Papier und ein paar Buntstifte.

Hinter meinem Rücken

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Der Notenschlüsselgockelhahn

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Willkommen im Musikzimmer

Musikzeit im Herbst

Liebe Eltern,

die Herbstferien sind vorbei. Die Uhren ticken nun in der Winterzeit: morgens ist es wieder etwas zeitiger hell und abends dafür schon ziemlich früh dunkel.

Regnerisch ist es und kalt. Alle bunten Blätter sind von den Bäumen abgefallen. Es wird also höchste Zeit, dass ich Euch, den wunderschönen Vers von den drei bunten Blättern vorstelle. Dieses kleine Musikspiel habe ich in einer Kita kennengelernt und den Text so angepasst, dass wir es wunderbar mit einem Xylophon begleiten und mit Tönen und Gesten dazu explorieren können. Das „Hui“ und das „Sch„, das uns der Wind dabei mitbringt, sind außerdem ganz wunderbar geeignet, um die Stimme am Morgen wach zu machen. Musikspiele dieser Art sind übrigens ideal, um Stimmbildung in unsere Stundensettings einzuweben.

Den Text zu „Drei bunte Blätter“ findet Ihr im Liederkoffer. Das Video habe ich Euch in der Flimmerkiste abgelegt.

 

In der letzten Portion Musik im Herbst gab es das Lied Kleiner Igel – Dideldideldei. Passend zu diesem Lied habe ich heute noch eine Bastelidee für Euch. Alles, was Ihr dazu braucht, sind ein paar getrocknete, bunte Herbstblätter, ein Blatt Papier und ein paar Buntstifte. In unserem Lied hat sich der kleine Igel unter einem großen Blätterhaufen ein Schlafplätzchen für die kalte Jahreszeit gesucht. Vielleicht fallen Euren Kindern auch noch andere Tiere ein, die unter einem großen Blätterhaufen ein kuscheliges Plätzchen finden können. Im Musikzimmer haben wir uns einen Igel gemalt und einen großen Blätterhaufen als Höhle geklebt. Vielleicht findet ein anderes Tier auf Eurem Blätterbild Unterschlupf?

Übrigens: wann immer Ihr zu Hause Blätterbilder klebt oder andere Inspirationen für das digitale Musikzimmer habt (die Ihr hier teilen möchtet), schickt es mir gern zu.

Herzliche Grüße aus dem Musikzimmer sendet Euch

Nadine

Tadaaaa! Das wunderschöne, formvollendete und volumige Sopran-Alt-Xylophon aus dem Hause Studer Klang ist in der Musikwerkstatt eingetroffen. Ich hatte es Euch schon vor Wochen angekündigt und nun, endlich, ist es von Handarbeit fertiggestellt und über eine etwas holperige Lieferkette in die Musikwerkstatt gereist.

Meine Suche nach einem Xylophon in dieser Qualität dauerte tatsächlich ziemlich lange. Schon vor ca. 2 Jahren hatte ich mit einem Xylophon geliebäugelt, das ich in der Anklang Musikwelt entdeckt hatte. Es war jedoch immer vergriffen … bis heute.

Mit offenen Augen und dem Bedürfnis nach einem großen Xylophon bin ich also lange durch den Alltag und darüber hinaus umhergelaufen, bis ich bei Christoph Studer fündig geworden bin.

Nun steht das Klangwunder hier in der Musikwerkstatt, wurde schon von kleinen und großen Augen begutachtet und auf „Herz und Nieren“ getestet. Und, was soll ich sagen, es bezaubert akustisch und ist auch optisch und haptisch ein Genuss. Der Klang ist außergewöhnlich voll. Die Verarbeitung und das Holz sind robust und schmeicheln der Hand.

Der Korpus ist mit seinen 81 cm Breite eher groß, zumindest wenn man bedenkt, dass ich das Xylophon mobil einsetzen möchte und neben 16 Floordrums und Handtrommeln, Djembe, Cajon, Klassensätzen an Klanghölzern, Rasseln und Glöckchen sowie vielen weiteren unverzichtbaren Utensilien in verschiedene Kitas und Vereine mitnehmen will.

Wäre es jedoch kleiner, würden auch Resonanzkörper und somit Klang schrumpfen. Dann also doch lieber groß.

Übrigens: in der Vergangenheit hatte ich hin und wieder ein kleines Metallophon im Einsatz, das die Kinder (und zum Teil auch Eltern) oft als Xylophon verkannt haben.

Der kleine aber feine Unterschied besteht darin, dass ein Xylophon hölzerne Klangstäbe hat (oder auch Stäbe aus Kunststoff), während ein Metallophon metallene Klangstäbe besitzt.

 

Obendrein gibt es noch das Glockenspiel, das, mit Blick auf den Aufbau, dem Metallophon und dem Xylophon gleicht. Das Glockenspiel hat, wie das Metallophon, Klangstäbe aus Metall, die jedoch wesentlich dünner sind. Der Klang des Glockenspiels ist dadurch höher und brillanter.

In unserem Spiel von den Drei bunten Blättern seht Ihr das neue Xylophon im Einsatz.

Drei bunte Blätter

Dieses kleine Musikspiel habe ich in einer Kita kennengelernt und für unsere gestische Begleitung und den Einsatz des Xylophons  etwas abgeändert.

Unsere Hände sind dabei einerseits der große Baum und andererseits die drei Blätter, die nacheinander vom Baum fallen. Wir sprechen rhythmisch und betont. Das Xylophon vertont uns einerseits den wilden Wind und andererseits die Blätter, die von oben nach unten fallen und analog eine abfallende Tonfolge ergeben.

1.

Hoch oben an einem großen Baum, da hängen drei bunte Blätter.

Ein rotes, ein gelbes und eines ist braun, sie schaukeln bei Wind und Wetter!

Da stürmt der Wind, saust voller Hast. Da fällt das erste Blatt vom Ast.

Bam, Bam, Bam, Bam, Bam.

Da liegt es jetzt im Gras herum: erst lacht’s, dann ist es stumm.

2.

Hoch oben an einem großen Baum, da hängen zwei bunte Blätter

Ein gelbes und eines ist braun, sie schaukeln bei Wind und Wetter!

Da stürmt der Wind, saust voller Hast. Da fällt das zweite Blatt vom Ast.

Bam, Bam, Bam, Bam, Bam.

Da liegt es jetzt im Gras herum: erst lacht’s, dann ist es stumm.

3.

Hoch oben an einem großen Baum, da hängt ein letztes Blatt.

Braun ist es, man glaubt es kaum. Es hat das Hängen satt!

Da stürmt der Wind, saust voller Hast. Da fällt das letzt Blatt vom Ast.

Bam, Bam, Bam, Bam, Bam.

Jetzt liegen alle Blätter unten. Am Baum ist nichts mehr dran.

Und kommt der Wind und pustet munter,

fang’n sie zu tanzen an.

 

Die Hexe hat nen Suppentopf

Halloween ist nun schon wieder vorbei und trotzdem scheint ein wenig Zauberei noch immer durch die Luft zu fliegen. Neben Herbst- und Blättertanz beschäftigt uns im Moment die Hexe mit ihrem Suppentopf. Dazu habe ich ein Lied geschrieben, zu dem ich die Rührtrommel in den Musikstunden vorstelle. Eine Rührtrommel eignet sich, ähnlich wie der Suppentopf der Hexe, ganz fantastisch zum Rühren. Bevor wir dies in den Musikstunden ausprobieren, lernen wir jedoch zunächst das Lied von der Hexe mit ihrem Suppentopf kennen. Zuerst sprechen wir den Text und verknüpfen dies mit passenden Bewegungen. Das hilft uns, den Text schnell zu verinnerlichen. Erst im zweiten Schritt kommt dann die Melodie hinzu.

 

 

Und wenn das zusammen gut funktioniert, zeigt sich erstmals die Rührtrommel, die dann einmal im Sitzkreis herumwandert, so dass jedes Kind in unserem musikalischen Suppentopf rühren und sich eine Zutat für die Hexensuppe aussuchen kann.

In der Flimmerkiste findet Ihr ein Video vom Hexenlied. Hier gibt es die instrumentale Version zum Mitsingen.

Und hier einmal das Lied tutti kompletti, gesungen von einer fast echten Hexe.

Drei bunte Blätter

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Die Hexe hat nen Suppentopf

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Willkommen im Musikzimmer

Musikzeit im Herbst

Liebe Eltern,

hier und heute kommt noch mehr Herbst ins Haus!

Neben bunten Blättern, Sausewind und Erntedank ist es aktuell auch etwas gruselig in der Musikwerkstatt:

Halloween steht vor der Tür

Ich muss gestehen, dass ich vor einigen Jahren gar nichts mit dieser „Gruseltradition“ am Hut hatte – bis zu dem Zeitpunkt, als meine eigenen Kinder mit dem Wunsch vor mir standen, eine Halloweenparty veranstalten zu wollen. Seitdem habe ich einmal im Jahr auch meinen Spaß daran, Spinnweben in den eigenen vier Wänden zu verteilen, Eischneegeister zu backen und Regenwürmer (getarnte Gummibärchenschlangen) zu essen. Hin und wieder werde ich auf die harte Probe gestellt, blutige Narben zu schminken, was mir erstaunlich gut gelingt. (eine bisher verkannte Gabe :o))

 

In unseren kitainternen Musikstunden ist das Thema Halloween nur sehr untergeordneter Bedeutung. Nichts desto trotz gibt es das ein oder andere Gespensterlied und einige Rhythmicals, die uns in Bewegung und zum Klingen bringen.

„Gespenster Gespenster“ stelle ich Euch in der Flimmerkiste vor. Diesen Spruch sprechen wir alle gemeinsam und setzen einzelne Textpassagen gestisch und mimisch um. Als Equipment nutzen wir weiße Nylontücher, die wie Gespenster durch den Raum fliegen.

Im Anschluss an diesen Spruch knüpfen wir meist einen Gespenstertanz an, der uns eine einfache Bewegungsabfolge zum 3/4 Takt abverlangt. Alle Kinder setzen dies mit viel Spaß um und scheinen mir an ihrer Rolle als Gespenst viel Gefallen zu haben.

An dieser Stelle möchte ich auch „Das kleine Flickengespenst“ von Riel Nason erwähnen, das mir im letzten Jahr begleitende Literatur und Grundlage eines Gespensterliedes war. Dieses wunderschöne Kinderbuch stellt ein kleines Gespenst vor, das sich vor Allem und Jedem fürchtet. Zuckersüß illustriert zeigt es Halloween einmal ganz anders, nämlich aus Sicht des kleinen Flickengespenstes.

Leider liegt mir dieses Bilderbuch nicht zu Rezensionszwecken vor, weshalb ich Euch an dieser Stelle kein entsprechendes Coverfoto zeigen kann.

 

Das Lied „Kleiner Igel – Dideldideldei“ und „Vogelkind“ setze ich sehr gern in Eltern-Kind Gruppen um, in denen die Kinder unter 3 Jahren alt sind. Beide Lieder können als Massage- und Streichellied genutzt werden. Während das Lied vom kleinen Igel auch als Schlaflied dienen kann, ist das Vogelkind bewegter und ideal zur spielerischen Interaktion in Form eines Kniereiters. Das Vogelkind schaukelt gemütlich in seinem Nest und auf dem Schoß einer Bezugsperson hin und her, während der Wind immer stärker wird; schließlich so stark, dass das Vogelkind vom Schoß plumpst. (analog dem traditionellen Lied „Hoppe Hoppe Reiter“)

Viel Freude und viel gemeinsame Zeit.

Herzlich grüßt aus dem Musikzimmer

Eure Nadine

Seit vielen Jahren nutze ich in meinen Musikkursen Klanginstrumente, um neben aller Musikaktion auch rezeptive Musikberührung und -wirkung zu erzielen. Koshis habe ich während meiner musiktherapeutischen Ausbildung kennen und lieben gelernt. Koshis gibt es in 4 Stimmungen. Die hochwertigen Bambus Klangspiele sind für ihre hervorragende Akustik bekannt, die nicht zuletzt der Grund dafür ist, dass sie im Kleinkindbereich „fast jede Träne trocknen können“. Der Klang des Koshi ist glockenklar und zart und eignet sich wunderbar für meditative und entspannungspädagogische Aktionen. Im musikpädagogischen Bereich regt das Lauschen des Koshiklangs das rezeptive Musizieren, das Innehalten und Fokussiertsein an.

In meinen Musikkursen nutze ich Koshis insbesondere dann, wenn wir vorab laut musiziert oder „wild“ getrommelt haben. Der abrupte Wechsel vom Laut zum Leise scheint mir Dynamik sehr gut erleb- und erfahrbar werden zu lassen. Parallel dazu wohnt dem Koshiklang ein Zauber inne (und das im wahrsten Sinne des Wortes), der Aufmerksamkeit bündelt und fesselnd wirkt.

 

Koshis,  Saitenspiel und Ähnliches klingen sanft und beruhigend und sind dadurch das akustische Pendant zum wilden Trommelwirbel und dem lauten „Saus und Braus“ in unseren Herbstmusiken.

Das Vogelkind

Das Lied vom Vogelkind ist schon im letzten Jahr entstanden. Damals habe ich in Eltern-Kind Musikgruppen nach einem Lied gesucht, welches wir wie einen Kniereiter interaktiv umsetzen können.

Dabei sollten der Wind und unterschiedliche Winddynamiken eine Rolle spielen, zu denen wir uns individuell langsamer oder schneller bewegen können.

Das Kind auf dem Schoß der Eltern ist das Vogelkind, das vom Wind angepustet, in seinem Nest hin und her schaukelt. Wenn der Wind zu stark wird, kann es aus dem Nest herausfallen – analog dem Reiter im traditionellen Kinderlied „Hoppe Hoppe Reiter“.

Im Kindergartenkontext habe ich „Das Vogelkind“ ebenfalls umgesetzt. Hier jedoch nicht als Kniereiter, sondern mit gestischer Begleitung und der Nutzung von Rasseln und kleinen Fühlsäckchen (oder Kirschkernsäckchen). Wie das funktionieren kann, zeigt Euch ein Video in der Flimmerkiste.

Kleiner Igel

Das Lied vom kleinen Igel spricht, ähnlich, wie „Das Vogelkind“ die Jüngsten an. In Eltern-Kind Musikstunden nutze ich gern bunte Massagebälle, die, über den Rücken kullern und den Igel symbolisieren. Das funktioniert natürlich auch ohne Bälle wunderbar, indem die Fingerspitzen die kleinen Tippelschritte des Igels andeuten.

Mit größeren Kindern kann das Lied in der Großbewegung umgesetzt werden. Alle Kinder laufen mit kleinen Schritten, wie ein Igel durch den Raum. Sie haben ein Tuch bei sich, dass sie, an der entsprechenden Stelle im Lied, auf den Kopf legen, um sich damit, wie unter einem Blätterhaufen, zu verstecken. Ein Kind ist die Sonne, die mit ihren Sonnenstrahlen (meist nutzen wir hierzu einen Tanzring bzw. Bänderring) alle Igel nach und nach aufweckt. Wenn alle Igel geweckt sind geht das Lied von vorne los: die Igel laufen durch den Raum und ein neues Sonnenkind ist ausgewählt.

Habt Ihr andere Ideen der Umsetzung? Probiert es einmal aus.

 

Hier kommen nun noch zwei kleine Rhythmicals, die wir entweder betont im Chor sprechen und parallel dazu mit Tüchern oder Bänderingen in Szene setzen oder aber in Großbewegung im Raum und unterstützt durch Djembe und Cajon zum Leben erwecken:

Bunte Blätter Sausewind, fliegen hier im Raum geschwind.

Hoch bis in die Wolken, tief bis in das Gras.

Sausewind, Brausewind – Hui, was für ein Spaß.

Und wenn der Wind dann nicht mehr will,

liegen alle Blätter still.

 

Wind, Wind blase,

Blas‘ mir um die Nase,

blas‘ mir um die Fingerspitze,

blas‘ mir um die Zipfelmütze.

Wind, Wind, Wind, Wind Schschsch…

Gespenster Gespenster

Das Gespensterspiel mit den Tüchern habe ich mir im letzten Jahr zur Halloweenzeit ausgedacht. Es ist in unseren kitainternen Musikstunden sehr beliebt und sorgt auch nach der x-ten Wiederholung für viel Heiterkeit. Wir nutzen zur Umsetzung weiße Nylontücher, die wir wie Gespenster fliegen lassen. Passend zum Text fliegen die Tücher hoch und tief, gerade und krumm und sind hin und wieder auch ganz verschwunden. Insbesondere die Textpassage „Spaghettieis“ wird mit sehr viel Konzentration und Aufmerksamkeit erwartet und dann aktiv und voller Begeisterung lauthals umgesetzt.

Im Anschluss kombiniere ich gerne einen Gespenstertanz, zum dem wir und unsere weißen Gespenstertücher im 3/4 Takt durch den Raum bewegen.

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Das Lied vom Obstsalat

Und weil wir im Herbst auch das Erntedankfest feiern und Äpfel, Birnen und Pflaumen reif werden, passt unser Lied vom Obstsalat ebenfalls ins Musikzimmer. Erinnert Ihr Euch noch?

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Willkommen im Musikzimmer

Musikzeit im Herbst

Liebe Eltern,

Impressionen 15der Herbst steht vor der Tür! Die ersten Blätter färben sich bunt und Kastanien liegen auf dem Weg unter dem großen Kastanienbaum. Morgens ist es schon wieder richtig frisch und wir brauchen eine Jacke, wenn wir in den Kindergarten, zur Schule oder zur Arbeit gehen.

Am Nachmittag ist es „golden“ – der goldene Herbst: Angenehm warm scheint die Sonne zu uns herunter. Dann kann ich es kaum erwarten, dass alle Bäume kunterbunt sind: dann hüpft mein Herz und ich denke: Hach, wie schön der Herbst doch ist!

Auch musisch bietet uns die dritte Jahreszeit viele Klänge und Möglichkeiten, explorativ Musik zu entdecken und den Herbst mit Pauken und Trompeten zu begrüßen. Unsere „Wind und Wetter Musiken“ sind meist wild und stürmisch. Meine Windpfeife, die bunten Tücher, unsere Floordrums, die Djembe und die Cajon dürfen da keinesfalls fehlen.

 

 

Impressionen 14

Jedem Laut steht jedoch auch ein Leise gegenüber: Koshis, Sansula und Chimes sind also unbedingt nötig, um unseren stürmischen Herbst zwischendurch auch immer einmal wieder ausruhen zu lassen.

Wer den Herbst ganz märchenhaft entdecken möchte, sollte sich den Schaafheimer Wichtelwald anschauen. Wenn der Herbst kunterbunt und die Sonne golden sind, lohnt sich ein Ausflug in Familie, um viele kleine Wichtel zu entdecken und ganz nebenbei die Schönheit der Natur zu genießen und „Herbst einzuatmen“. Ein paar Inspirationen zeige ich Euch im Blog.

Im Musikzimmer ist der Herbst schon vor einiger Zeit eingekehrt: ich bereite die Wind und Wetter Musiken im Eltern-Kind Bereich vor und schreibe Lieder und Musikspiele für meine Musikkinder. Schaut doch mal in den Liederkoffer oder die Flimmerkiste, ob auch für Euch eine Portion Herbstmusik dabei ist!

 

Viel Spaß beim Singen, Musizieren, Tanzen und Spielen wünscht Euch

Nadine

Die Windpfeife

Ein sehr kleines und unscheinbares Equipment erweist sich mir schon seit einigen Jahren als sehr nützlich, wenn der Herbst in den Musikstunden Einzug hält.

Die Windpfeife, ein Effektinstrument von Kiam Harmony, ist vermutlich der kleinste Windmacher weltweit. Erfunden wurde dieses coole Herbstequipment in Frankreich. Von der leichten Brise bis zum wilden Herbststurm: die Windpfeife überzeugt mit absolut authentischen Herbstgeräuschen und zaubert uns ein ziemlich echtes „Saus-und-Braus“ in unser Musikzimmer.

 

 

Bunte Tücher und Bänderringe

Und weil der Wind so wild tanzt und wirbelt, brauchen wir auch bunte Herbstblätter. Nichts könnte uns dazu dienlicher sein, als die bunten Nylon Tücher und unsere Tanzringe.

Beide Utensilien nutze ich sehr regelmäßig und nicht nur im Herbst. Grundsätzlich dienen uns Tücher als auch Bänderringe, um Bewegung fließen zu lassen und frei zu tanzen. Ob dies die bunten Blätter im Herbst sind oder die bunten Fische, die wir im Sommer durch den Raum schwimmen lassen, die Sonnenstrahlen, die uns auf Nase und Stirn kitzeln oder der Herbstdrachen, der durch die Luft schwebt – Tücher und Bänderringe können sich, mit ein bißchen Fantasie, in alles mögliche verwandeln und unseren Musiksettings das gewisse Etwas verleihen.

Insbesondere uns Erwachsenen fällt es oft leichter, einen freien Tanz und freie Bewegung im Raum zu improvisieren, wenn wir etwas in der Hand haben und unsere Bewegungen auf diesen Gegenstand übertragen können. Unsere Tücher und Bänderringe erfüllen also gleich mehrere Funktionen: sie nehmen kreative Gestalt an (hier und heute sind sie uns bunte Herbstblätter), sie lassen freie und improvisierte Bewegungen leichter fließen und zaubern uns obendrein eine bunte Portion Herbst in die Musikstunde.

 

„Steckt“

Und weil es gerade so gut passt, kommt hier noch eine Empfehlung aus dem moosgrünen Bücherschrank der Tingeli Musikwerkstatt.

Das stürmische Buch „Steckt“ zeigt uns, dass der wilde Herbstwind zwar wunderbar geeignet ist, um einen Drachen in die Luft zu befördern – manchmal aber auch dafür sorgt, dass eine solche Drachenpartie schneller vorbei ist, als gedacht.

Der Herbstdrachen des kleinen Floyd‘ bleibt nämlich schon nach kurzer Reise in den Ästen eines hohen Baumes stecken. Was sich Floyd dann ausdenkt, um seinen Drachen vom Baum zu bekommen, das könnt Ihr im Blog unter „Steckt“ nachlesen oder am besten direkt im witzigen Bilderbuch von Oliver Jeffers.

Herzliche grüßt Euch aus dem Musikzimmer,

Nadine

Das Lied vom Nebel

Nebel ist besonders: er ist da und trotzdem irgendwie nicht zu sehen. Wir gehen durch Nebel hindurch und Nebel versteckt die Straßen und die Wiesen um uns herum. Nebel ist kalt und vielleicht auch nass. Nebel ist geheimnisvoll.

Das Lied vom Nebel erzählt, wie die Farben verschwinden und sich Nebel wie eine Decke auf die Welt legt. Leise ist das Lied und sanft – so wie der Nebel.

Hier findet Ihr die Noten samt Gitarrenakkorden:

 

Und hier gibt es eine Portion Nebel für die Ohren:

 

Übrigens: In der Flimmerkiste seht Ihr, wie wir das Lied vom Nebel in den Musikstunden umsetzen.

 

Bunte Blätter, Sausewind

Ein Herbstlied, zudem wir durch den Raum fliegen können, wie die bunten Herbstblätter, hat großen Aufforderungscharakter. Kinder lieben Bewegen und Tanzen. Zwischen Phasen des Stillsitzens und rezeptiven Musizierens, muss es immer wieder aktive Phasen und ausreichend Raum zum Tanzen und Bewegen geben. „Bunte Blätter Sausenwind“ bringt uns in jedem Fall in Schwung. Ob mit bunten Tüchern oder Tanzbändern oder auch völlig ohne Equipment – das kleine Lied eignet sich hervorragend, um Gesang und Tanz zu kombinieren und obendrein Tonhöhen und -tiefen durch entsprechende Bewegungen zu unterstützen und zu symbolisieren. Hier findet Ihr die Noten und im Liederkoffer gibts eine mögliche Umsetzungsidee zum Anschauen.

Viel Freude damit.

Das Lied vom Nebel

Schnappt Euch ein leichtes Tuch, einen dünnen Schal oder Ähnliches und probiert, gemeinsam mit mir, das Lied vom Nebel aus. Jüngere Kinder lieben es besonders, wenn  sich der Nebel (in unserem Lied: das Tuch) auf den Kopf legt und wir unwillkürlich in ein Versteckspiel übergehen. Das Kind ist verschwunden – versteckt unter dem Nebel. Viel Freude beim Spiel mit dem Nebel.

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Bunte Blätter Sausewind

Die bunten Herbstblätter sind vermutlich das Erste, was uns zum Thema „Herbst“ in den Sinn kommt. Da verwundert es nicht, dass viele Lieder die bunte Blätterpracht besingen.

Zu „Bunte Blätter Sausewind“ können wir nicht nur mit Tüchern tanzen, sondern auch die hohen und tiefen Töne gestisch in Bewegung umsetzen und auf Klangstäben und Tischglocken begleiten.

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Willkommen im Musikzimmer

die Folge mit dem Teddybär

Liebe Eltern,

herzlich Willkommen zu einer neuen Portion Musik im digitalen Musikzimmer.

Heute öffnet sich der Vorhang für Teddybär. Teddybär ist nicht irgendein Bär und gewöhnlich ist er schon gar nicht.

Teddybär ist ein so winzig kleines Wesen, dass er sogar in meine Hosentasche passt. Wie die Kinder in den Musikkursen schon bemerkt haben, ist Teddybär zudem sehr schüchtern und hin und wieder etwas tollpatschig. Unsere aktuellen Musikstunden drehen sich ganz und gar um Teddybär.

Das Highlight, insbesondere bei den etwas älteren Kindern, ist sicherlich unser Teddybär Rap. Wie Ihr in der Flimmerkiste seht und hört, basiert der ganze Rap – na klar – auf Sprechgesang. Das Tolle: eine Melodie müssen wir uns hierzu nicht merken. Und noch toller ist, dass uns die Djembe, die Cajon und das ein oder andere Orff-Instrument einen super-duper Sprech- und Bewegungsrhythmus liefern.  Was ein Orff Instrument ist, beschreibe ich Euch heute kurz unter Equipment.

Übrigens: an dieser Stelle möchte ich noch etwas zum Schmunzeln berichten: in einer meiner MusikKitas erzählte ich den Kindern, dass wir einen Rap machen wollen. Darauf rief ein Mädchen freudig dazwischen: „Aaah, einen Rap. Das kenne ich. Das macht meine Mama in der Küche auch oft :o) Ich vermute, dass es sich hierbei wohl eher um einen Wrap handelte…

„Hallo Teddy sing ein Lied“ haben wir bisher noch nicht umgesetzt (es fehlte an der Zeit), vorstellen möchte ich Euch dieses Teddybärenlied trotzdem. Schaut einmal im Liederkoffer nach. Dort findet Ihr die Noten, inklusive einer möglichen Begleitung auf der Gitarre, und könnt es vielleicht zu Hause einmal ausprobieren.

Im Eltern-Kind-Bereich gibt es Neuigkeiten: schon ganz bald öffnen die Türen der Musikwerkstatt für die diesjährigen Wind-und-Wetter-Musiken. Dazu habe ich in diesem Jahr Unterstützung durch das Familienzentrum Quellenpark in Bad Vilbel. Dort werden wir in wenigen Wochen den Herbst mit Saus‘ und Braus‘ und Blättertanz musisch begrüßen und zum Singen und Klingen bringen.

Zum Schluss möchte ich meine Vorfreude mit Euch teilen: In der kommenden Woche erwarte ich ein Pentatonik Xylophon inklusive paralleler E-DUR Klangreihe sowie ein Sopran Alt-Xylophon. Beides sind echte Liebhaber-Stücke aus der Werkstatt von Christoph Studer und werden extra für uns angefertigt. Ich freue mich schon sehr darauf, beide Instrumente mit den Kindern auszuprobieren. Natürlich stelle ich Euch auch hier im Musikzimmer beide Xylophone sowie passende Ideen zur Liedbegleitung und Exploration vor.

Herzlich grüßt aus der Musikwerkstatt

Eure Nadine

Orff Instrumente

Die Bezeichnung „Orff Instrumente“ basiert auf deren „Erfinder“ Carl Orff. Orff war ein Musikpädagoge, der ca. in den 1920er Jahren die damalige Musikpädagogik maßgeblich beeinflusste. Laut Orff ist die Kombination von Musik und Bewegung unabdingbar, um Musik ganzheitlich zu lehren, zu erfahren und zu erlernen. Er definierte eine Vielzahl an Instrumenten, die, seiner Vorstellung nach, der elementaren Musikpädagogik besonders dienlich sind. Laut Orff sind Schlagspiele, wie Xylophone, Metallophone und Glockenspiele, ideal zur ersten Exploration und einfachen Liedbegleitung im frühen Kindesalter.

Auch das kleine Schlagwerk (Handtrommeln, Triangeln, Zimbeln, Rasseln oder Klanghölzer) und Fellinstrumente (zum Beispiel Floordrums oder Rahmentrommeln), zählen zu den klassischen Orff Instrumenten. Diese Instrumente sind in jeder Musikstunde dabei und dienen uns ganz klassisch als Begleitinstrument als auch sehr kreativ und spielerisch zur Vertonung und als Rhythmusgeber in unseren Stundensettings.

 

Das ursprüngliche Orff Instrumentarium wurde später erweitert und umfasst heute auch Instrumente aus anderen Kulturen. Die Djembe ist beispielsweise ein beliebter Taktgeber bei unseren Wach-werde-Aktionen.

Da Orff Instrumente einen großen Aufforderungscharakter haben, leicht zu handhaben sind und ohne viel zu Üben tolle Klang- und Rhythmusergebnisse zaubern, sind sie optimal, um Kinder selbstwirksam Musik erleben und gestalten zu lassen.

Hallo Teddy sing ein Lied

hier gibts die Noten und den Text zu unserem Teddybärenlied. In den Musikstunden ist uns die Zeit zu knapp geworden, so dass die Kinder das Lied bisher nicht kennen. Wer Lust und Laune und vielleicht ein Begleitinstrument zu Hause hat, kann aber schon einmal ausprobieren, wie es klingt, wenn der Teddybär verschiedene Bewegungen macht.

Ich nutze zur Begleitung gern unsere Klanghölzer oder Rasseln. Damit lässt es sich, ganz nach Lust und Laune, begleiten und improvisieren.

Übrigens: der Teddybär auf dem Foto ist so alt wie ich und damit schon etwas „in die Jahre gekommen“. Normalerweise dient er im Musikzimmer nur zu Dekorationszwecken. Heute winkt er Euch durch die Kamera zu und probiert sich an den tollen Mini Shakern von Rohema aus.

 

Tanz der Hände

Das Lied vom „Tanz der Hände“ könnt Ihr Euch in der Flimmerkiste anschauen und direkt mitmachen. Wer nur die Tonspur nutzen möchte, wird gleich hier fündig. Viel Freude damit.

Teddybär Rap

Der berühmt berüchtigte Teddybär Rap ist am Wochenende entstanden und sorgte heute erstmals auch in meinen Musikgruppen für Begeisterung. Zu einem einfachen Text, den wir rhythmisch in der Gruppe sprechen, machen wir Bewegungen und Gesten, die uns helfen, den Text schneller zu lernen und zu erinnern. Durch die Verknüpfung von Bewegung und Text ist das kinderleicht. Wir üben das rhythmische Zählen und verinnerlichen den Grundschlag, den uns vor Ort die Cajon vorgibt. In dem kleinen Video habe ich die Tonspur des zweiten Teils  mit Cajon, Djembe und Rasseln eingespielt. Wer Zeit, Lust und ein wenig Platz zu Hause hat, kann also gleich mitmachen und zu unserem Rhythmus den Teddybär Rap sprechen und in Bewegung umsetzen. Viel Spaß dabei!

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Tanz der Hände

Das nächste Lied vom Tanz der Hände richtet sich an die Jüngsten in unseren Musikstunden. Die Verknüpfung von Bewegung und Wort bzw. Liedtext, ist ein wahres Wundermittel, um Liedtexte zu erlernen, zu erinnern und grundsätzlich das Sprechenlernen, und später auch das Sprachenlernen, optimal zu unterstützen. Wie Ihr seht und hört, ist der Text ganz einfach und kann individuell an Alltagsabläufe und -bewegungen angepasst werden. Mal sehen, ob uns in den Musikstunden noch andere Handbewegungen und Strophen einfallen. Viel Freude beim Ausprobieren und Singen zu Hause!

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Vorhang auf für ein neues Musik-Halbjahr

im digitalen Musikzimmer

Liebe Eltern,

die Sommerferien sind vorbei und spätestens seit dem 05. September ist das in der tingeli Musikwerkstatt von Weitem hörbar!

Alle MusikKindergärten begrüßen das neue Musik-Halbjahr mit Pauken und Trompeten. Die „ehemaligen“ Vorschulkinder sind nun eingeschult und die „neuen“ Vorschulkinder sind mindestens mental um einen Kopf gewachsen – sie sind jetzt die neuen Großen im Kindergarten.

Meistens haben die Kinder nach einer so langen Ferienpause viel zu berichten: Aktuell stehen „Ich habe viel Eis gegessen“ und „Ich war baden und bin gerutscht“ ganz oben auf der Liste der Ferienberichte.

Neben mir und den Kindern ist natürlich auch Susi wieder mit dabei. In der allerersten Musikstunde begrüßen wir jedoch auch noch einen anderen Gast:

 

Unser Vogel Trallala ist zu Besuch.

Höchstwahrscheinlich gehört er zur Gattung der Fantasievögel. Trallala hat ein kunterbuntes Gefieder und zeichnet sich durch eine Vorliebe für Schokolade und Musik aus. In den letzten beiden Punkten ähnelt er Susi also gewaltig.

Trallala war bis gestern noch auf Reisen (ich vermute in Fantasien oder Afrika – aber wer weiß das schon so genau?) und ist pünktlich zum Start ins neue Musik-Halbjahr zurückgeflogen.

Den Kindern hat Trallala ein kleines Spiel mitgebracht, das ich Euch unter Equipment und im Liederkoffer vorstelle.

Wie in jeder Musikeinheit werden wir uns nach der Begrüßung erst einmal richtig munter machen, was nur aktiv und in Bewegung funktioniert. Die Djembe ist wieder dabei und ein kleiner Rhythmusvers „Guten Morgen und Hallo“.

 

Außerdem möchte ich das bekannte Lied „Bruder Jakob“ nutzen, das vermutlich jeder schon einmal gehört und vielleicht auch gesungen hat. Die Melodie und der Text entstammen dem französischen Kinderlied Frère Jacques, das bereits im 18. Jahrhundert gesungen wurde. Bruder Jakob ist in verschiedene Sprachen übersetzt worden und deshalb „fast“ universell einsetzbar.

In unserer Musikstunde nutzen wir das Lied mit einem abgewandelten Text als Begrüßungslied. Wie das funktioniert zeige ich Euch in der Flimmerkiste.

In der Vergangenheit haben wir das Lied „Bruder Jakob“ auch schon genutzt, um unseren Jakob zu wecken, der meistens sehr tief und fest schläft. Schaut mal in der Flimmerkiste, was wir tun müssen, um Jakob zu wecken.

 

 

 

Soweit die Zeit ausreicht gibt es dann noch ein afrikanisches Lied „Si ma ma kaa“. Da der Text und die Musik traditionell überliefert sind, kann beides im Internet abgerufen werden. Ein Video sowie einige Ideen und Umsetzungsvorschläge findet Ihr unter Equipment und in der Flimmerkiste.

Nun wünsche ich Euch viel Freude beim Ausprobieren, viel Harmonie im Alltag und immer einen guten körpereigenen Rhythmus!

Klingende Grüße aus der Musikwerkstatt

Nadine

„Guten Tag und Hallo“

Für unsere Aktion zum Wach- und Munterwerden ist die große Djembe von Moussa mit am Start. Das tolle Rhythmuswunder begleitet mich schon viele Jahre und ganz bestimmt habe ich sie Euch schon einmal vorgestellt. Soweit die Djembe mich nicht begleitet, tut es in jedem Fall die große Cajon – irgendein Rhythmusmacher ist immer vor Ort.

Unser Rhythmus-Stopp-Spiel „Guten Tag und Hallo“ funktioniert ganz einfach: die Djembe gibt einen Rhythmus vor und ich spreche den Text rhythmisch dazu.

Die Kinder bewegen sich im Sprech- und Djembe-Rhythmus kreuz und quer durch den Raum und bleiben abrupt stehen, wenn die Djembe und der kleine Vers stoppen.

 

 

„Hallo Kinder “ nach Bruder Jakob

Unseren Jakob habe ich auch schon in der Elternpost gezeigt. Jakob ist eine Handpuppe von Living Puppets, die mit ihren 65 cm ziemlich groß ist und zudem Persönlichkeit besitzt. Jakob besticht nicht nur durch sein weiß-rotes Ringelshirt – auch der bewegliche Mund und die „bespielbaren“ Hände begeistern die Kinder im Allgemeinen sehr.

Zum Lied „Bruder Jakob“ legt sich unser Jakob zunächst erst einmal hin. Er hat natürlich ein Kopfkissen und eine Decke und alle Kinder sitzen um ihn herum im Kreis am Boden.

Da Jakob schläft, müssen wir flüstern, was der Situation etwas Besonderes verleiht. Tatsächlich sind alle Kinder mucksmäuschenstill und lauschen gespannt, was ich ihnen sage. „Wir müssen sehr leise sein, weil Jakob noch schläft.“ (stellt Euch das im Flüsterton vor).  Dann hole ich den kleinen Koffer, in dem die Hand- bzw. Stabglöckchen sind, vom Tisch (schleichend) und stelle ihn sehr leise auf den Boden.

 

Danach nehmen sich alle Kinder lautlos ein Glöckchen heraus und legen es leise vor sich hin. Wir beginnen „Bruder Jakob“ zu singen (immer noch sehr leise), bis das „Hörst Du nicht die Glocken“ im Liedtext auffordert, laut und wild mit den Glöckchen zu schütteln.

Ihr könnt euch vorstellen, dass die Entwicklung vom Mucksmäuschenstill, über das Leise- und Lauterwerden zum Laut einen riesigen Spannungsbogen vollzieht und die Kinder herausfordert sehr leise und schließlich sehr laut zu sein.

Nachdem unser Bruder Jakob mehrfach laut mit den Glöckchen aufgeweckt würde, dürfen sich auch die Kinder hinlegen. Natürlich besingen wir dann nicht den Bruder Jakob, der noch schläft, sondern zum Beispiel die Lisa oder den Moritz.

 

„Si ma ma kaa“

Das afrikanische Lied „Si ma ma kaa“ zeichnet sich durch einen einfachen und einprägsamen Text aus und verzaubert mit einer fröhlichen und lockeren Melodie. Die Umsetzung in unseren kitainternen Musikstunden möchte ich auf 2 Unterrichtseinheiten ausdehnen. In unserer aktuellen Stunde widmen wir uns ausschließlich dem Text, den wir erst nur in Silben sprechen und mit Handgesten versehen.

Im zweiten Schritt sprechen wir die Silben in unterschiedlichen Dynamiken, einmal laut und einmal leise und variieren entsprechend die Intensität unserer Handgesten.

Im dritten Schritt singen wir die Silben zur Melodie.

Erst in der nächsten Musikeinheit wiederholen wir das Lied und ergänzen die Begleitung mit Floordrums, Glockenstäben und Klanghölzern.

„Guten Tag und Hallo“

Guten Tag und Hallo, heute laufen alle so.

Bitte sehr und Danke sehr, alle laufen hin und her.

Und dann Hopp – und dann Stopp!

 

 

Das Lied und Kreisspiel vom Vogel Trallala

Für unser Kreisspiel vom Vogel Trallala sitzen alle Kinder auf dem Boden im Kreis. Ein Kind darf den Vogel Trallala spielen, den wir in Form einer großen Handpuppe bei uns haben. Das besondere an dieser Handpuppe ist, dass beide Flügel wie Handschuhe geformt sind und auch der Schnabel im sogenannten Klappmaulprinzip bespielt werden kann. Das Kind fliegt nun mitsamt unserem Vogel Trallala um den Kreis herum und darf sich am Ende ein nächstes Kind aussuchen, das nun an der Reihe ist.

Nach und nach fliegen alle Kinder mit Trallala um den Kreis herum, während die anderen Kinder, gemeinsam mit mir, das Lied vom Vogel Trallala singen.

Wenn Ihr Lust habt, das Lied auch zu Hause einmal auszuprobieren, ist die folgende Playbackversion vielleicht nützlich. Unsere Musikmonster haben es begeistert für Euch ausprobiert.

 

Hallo Kinder seid Ihr da?

Inspiriert durch das bekannte Kinderlied „Bruder Jakob“, sind schon viele „neue“ Lieder entstanden, die die eingängige und leichte Melodie, samt der vielen Wiederholungen, nutzen.

Die Idee für ein Begrüßungslied auf die Melodie von „Bruder Jakob“ habe ich von einer Kollegin übernommen. Schaut mal, wie gut das funktioniert und wie intuitiv wir alle mitmachen können.

Viel Spaß!

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Guten Morgen und Hallo

Gerade aufgestanden und noch ziemlich müde? Dann hilft Euch unser Rhythmus-Stopp-Spiel „Guten Morgen und Hallo“ vielleicht etwas, um in Schwung zu kommen.

Los geht’s!

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Si ma ma kaa

Dieses afrikanische Lied hat eine fröhliche Melodie und Ohrwurmgarantie. Damit wir uns den Text zunächst verinnerlichen, hilft das Verknüpfen einzelner Textpassagen mit rhythmischen und gestischen Bewegungen. Wie wir das im Kindergarten umsetzen, siehst Du hier:

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Wenn der Text bekannt ist, kann es im nächsten Schritt an die musische und kreative Umsetzung gehen. Wir wollen Floordrums, Klangstäbe und Klanghölzer nutzen, um alle gemeinsam zu begleiten und in der Gruppe zu explorieren.

Im Musikzimmer haben mir die Musikmonster Ringel und Konfetti geholfen.

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Musik, Gesang und Klang

für die Sommerferien

Liebe Eltern,

unsere letzten Musikstunden vor den Sommerferien liegen nun hinter uns. Vielleicht haben die Kinder zu Hause auch ein bißchen berichtet, womit wir uns beschäftigt haben und welche Geräusche damit verbunden waren.

Die letzte Musikstunde vor den Ferien nutze ich immer und in allen Einrichtungen als Wunschkonzert. Dies kündige ich den Kindern meist schon ein bis zwei Wochen vorher an und sammle ihre Wünsche. Ein Wunsch der Kinder war es (und das in mehreren Kitas), dass ich das Donnergeräusch noch einmal mitbringe.

Der Thundermaker scheint also einen gewissen Eindruck hinterlassen zu haben und nachhaltig in Erinnerung geblieben zu sein.

So kam es also, dass wir am Ende der letzten Stunde nochmal ein richtiges Donnerwetter veranstaltet haben.

Für mich ist der bevorstehende Start in die Ferien immer mit gemischten Gefühlen verbunden. Einerseits freue ich mich auf mehr Zeit mit meinen eigenen Kindern sowie gedanklichen Freiraum und Muße für neue, kreative Ideen, andererseits bedeuten Sommerferien für mich auch, Abschied zu nehmen:

In der letzten Woche vor den Ferien habe ich viele Vorschulkinder an verschiedenen MusikKitas verabschiedet. Auch im Eltern-Kind Bereich habe ich 36 Musikfamilien Tschüß gesagt, die mir allesamt ans Herz gewachsen und viele Musikstunden fantasievoll und voller Begeisterung bereichert haben.

Die Blumen, gemalten Bilder und Schokogeschenke machen die mitschwingende Wehmut dann nicht kleiner :o)

 

Ich bin aber auch stolz vor den Ferien: nämlich genau dann, wenn ich bergeweise Urkunden für alle kleinen und großen Musikkinder und Musikschüler und -schülerinnen geschrieben habe und anschließend an der Masse sehe, wie viele Kinder ich tatsächlich jede Woche begleite. Das ist dann ein Moment, in dem ich kurz innehalte und das Gefühl genieße, eine sehr sinnvolle Aufgabe im Leben zu haben, mit der ich etwas weitergebe, inspiriere und vermittle, erschaffe und begeistere.

Das macht mich glücklich!

Parallel, wenn auch sekundär zur Musikpädagogik, lässt sich eine weitere Leidenschaft in meinem Blog entdecken: Kinderbücher! Ich liebe gute Kinderbücher mit Geschichten, die Etwas transportieren. Da meine eigenen Kinder dem Kinderbuchalter entwachsen sind, brauchte ich also eine Möglichkeit, die mich weiterhin mit der Kinderbuchwelt verbindet.

 

Einerseits nutze ich von Zeit zu Zeit Kinderbücher, die ich thematisch in Musikstunden einbinde. Andererseits habe ich Kinderbuchverlage gewinnen können, die mir Neuerscheinungen zu Rezensionszwecken zur Verfügung stellen. Das ist absolut bereichernd, kommt meiner Lust am Schreiben zugute und rundet musikpädagogische Settings ganzheitlich ab.

Vor einigen Wochen habe ich einen kleinen Erfolg verbuchen dürfen: der Gerstenberg Verlag hat eine meiner Rezensionen auf der Verlagsseite verlinkt. Das macht mich stolz und zeigt mir wieder:

Glück bedeutet: zu erschaffen, selbst etwas ins Leben zu rufen, kreativ zu sein und Fantasie lebendig zu machen. Ob es nun das eigens geschrieben Lied ist, eine erdachte Geschichte, ein Gedicht, ein gemaltes Bild – alldem liegt Kreativität, Fantasie und das Bedürfnis selbstwirksam zu sein zugrunde.

Und wenn man dann noch bedenkt, dass Kreativität resilient macht, lasst uns alle singen, malen, basteln und tanzen.

 

Herzliche Grüße, erholsame Ferien und viel Freude bei Allem, was Ihr tut.

Nadine

Die Flimmerkiste enthält für die Sommerferien bunt gemischte Lieder und Videos, die, mit Blick auf das nötige Equipment, wenig Vorgaben mit sich bringen.

Das Ziel ist, inspiriert zu sein, auch zu Hause und in den Ferien gemeinsam zu singen, zu spielen und zu tanzen. Die Umsetzung ist völlig frei: Ob Ihr nun einen Pappkarton oder den Kochtopf zum Trommeln nutzen möchtet oder anstelle des Trommelns lieber kreuz und quer zur Musik durchs Wohnzimmer tanzt, ist dabei Euch überlassen.

Es gibt im Grunde nur eine einzige Voraussetzung, die idealerweise erfüllt sein sollte: und das ist Spaß an der Sache zu haben und selbstgesteuert mitmachen zu dürfen. Niemand muss die Videos anschauen, weil ich sie hier eingestellt habe. Alle Beiträge sind lediglich ein Angebot für die Ferienzeit, die manchmal auch ziemlich lang sein kann (insbesondere dann, wenn alle Freunde weggefahren sind und man selbst zu Hause sitzt und nichts mit sich anzufangen weiß)

Wenn Ihr Lust habt, schaut also gern vorbei und legt Euch einfach das Equipment zurecht, das Euch selbst passend erscheint und im häuslichen Umfeld genutzt werden darf.

Viel Freude dabei!

Text und Noten des Begrüßungsliedes und des afrikanischen Kinderliedes Obwisana sind überliefert.

Ihr könnt Euch zum Lied Obwisana im Internet informieren. Dort findet Ihr diverse Umsetzungsideen und auch die originale Idee des Kreisspiels mit Steinen.

Steine sind im Übrigen auch immer eine tolle Grundlage zum Malen. Sehr gerne bemalen wir im Musikzimmer Steine und auch Muscheln. Das geht ganz besonders gut mit Tosca Acrylstiften, die auf allen Untergründen haften. Eine Schürze oder Kleidungsstücke, denen der ein oder andere Farbklecks nichts anhaben kann, sind also nötig.

Nun schnell zur Flimmerkiste und damit herzlich Willkommen im Musikzimmer bei Nadine.


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Liebe Kinder, liebe Eltern,

Spiel und Spaß unter blauem Himmel, Sonnenschein und eine extra Portion Eis: das hört sich nach Sommerferien und Urlaubszeit an.

Auch Nadine und Susi machen eine Pause und werden sich in der Hängematte ausruhen und sich viele neue Lieder und Musikspiele ausdenken. Das digitale Musikzimmer bleibt aber weiterhin geöffnet, so dass Ihr jederzeit hereinspazieren und gemeinsam singen, tanzen und musizieren könnt.

Viel Freude und klingende Grüße aus der Musikwerkstatt!

 

Und hier geht es auch schon los mit unserem Begrüßungslied, liebe Kinder.

Zum Glück waren die Musikmonster mit am Start und haben mich wunderbar unterstützt. Wenn Ihr zu Hause auch Jemanden mit Sang‘ und Klang begrüßen möchtet, nehmt Euch doch einfach den Teddy oder das Lieblingskuscheltier und in Blitzeschnelle könnt auch Ihr alle Kinderzimmerfreunde singend willkommen heißen.

 

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Bestimmt fahren einige von Euch in den Urlaub oder machen ein paar Ausflüge in die Umgebung. Susi und ich sind für einige Zeit auf der wunderschönen Insel Lululelenanamo. Dort duftet die Luft nach Zuckerwatte und überhaupt ist alles grandios und kunterbunt. Im nächsten Video erfahrt Ihr, warum Lululelenanamo eine Reise wert ist:

 

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Es muss aber auch kein Ziel in weiter Ferne sein, welches wir in den Ferien entdecken. Denn schon vor der Haustür schlummern viele, tolle und bisher unentdeckte Fleckchen, die wir erkunden können. In Bad Nauheim gibt es zum Beispiel einen ganz besonderen Waldspielplatz am Goldsteinwäldchen, den Ihr unbedingt einmal ausprobieren solltet. Und auf dem Weg dorthin, könnte Euch das folgende Lied begleiten:

 

 

Für einige Kinder geht es nach den Sommerferien in die Schule. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt, dem die Vorschulkinder bestimmt mit Vorfreude und vielleicht auch ein klein bißchen Nervosität entgegenfiebern.

Vielleicht wurden schon Schulranzen aufprobiert und ausgesucht. Und die Einschulungsfeier ist bestimmt auch schon grob geplant.

Im nächsten Video zeige ich Euch einen Teil meines Beitrages zum Thema Vorschulkinder, den ich vor einiger Zeit für den Lugert Verlag und die Zeitschrift „Musik in der Kita“ umgesetzt hatte.

 

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Bis unsere Vorschulkinder dann aber richtige Schulkinder sind und ich alle anderen Kinder im Kindergarten wiedersehe, heißt es erst einmal: Sommerferien. Das Lied Obwisana ist ein ganz bekanntes afrikanisches Kinderlied, das aus Ghana kommt und dort als Kreisspiel umgesetzt wird. Dabei hat jedes Kind einen Stein in der Hand, der zum rhythmischen Klopfen dient und dann im Rhythmus und zum Text des Lieder im Kreis weitergegeben wird.

In Kitasettings nutze ich dieses schöne und einfache Lied gerne und passe die Umsetzung dem Alter der Kinder an. Steine habe ich im Kindergarten nicht dabei. Wir nutzen vielmehr Holzrasseln, die wir analog der Steinidee auf den Boden klopfen. Auch das rhythmische Weitergeben eines Steines oder anderen Gegenstandes funktioniert im Kitabereich in der Regel noch nicht so gut. Vielmehr singen wir zusammen und ich stelle eine mögliche Begleitung, beispielsweise mit einer Rassel vor, die die Kinder entweder spiegeln oder individuell anpassen.

 

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Freitag, den 30.06. und den 07.07.2023

7. Musikstunde

Liebe Eltern,

aufgrund des Konzeptionstages, der am Freitag, den 23. Juni dafür sorgte, dass die KiTa Westside Tower geschlossen blieb, hatten die Kinder eine etwas längere Musikpause.

Umso mehr freue ich mich, dass mir mein Backend eine rege Nutzung des digitalen Musikzimmers anzeigt.

Da das Format im Frühjahr dieses Jahres erstmals ins Leben gerufen wurde, bin ich sehr daran interessiert, wie Ihre / Eure Erfahrungen mit der Plattform und dem Zugang ins digitale Musikzimmer sind.

Aufgrund des wöchentlichen Gruppenwechsels setze ich ein und dasselbe Stundenbild immer 2 Wochen bzw. 2 aufeinanderfolgende Musikstunden um, so dass jedes Kind die betreffende Stunde mindestens einmal mitmachen kann. Soweit Kinder krankheits- oder urlaubsbedingt nicht teilgenommen haben, bietet das digitale Musikzimmer auch im Nachhinein die Möglichkeit, vergangene Stundeninhalte abzurufen und hineinzuhören.

Über das Kontaktformular oder per Email bin ich jederzeit für Anregungen und Wünsche an das Musikzimmer und die dort hinterlegten Musikaktionen zu erreichen.

Bis zu den Sommerferien, in denen wir uns nur digital zum Singen und Musizieren treffen, werden noch insgesamt 3 Musikstunden vor Ort und kitaintern stattfinden.

Für die Sommerferien plane ich, analog der Osterferien, eine etwas größere Portion Musik für zu Hause ein.

Auch wenn der ein oder die andere verreist sein wird oder die warmen Temperaturen eher im Freibad als im digitalen Musikzimmer verbringt, braucht es vielleicht manchmal ein wenig kreative und musische „Zerstreuung“ und melodische Anregungen für Zuhause.

Für genau diese Momente wird es im digitalen Musikzimmer einige Videos und Musikideen geben, die die eigenen vier Wände zum Singen und Klingen bringen.

Heute wollen wir uns einen musikalischen Obstsalat machen, der schon oft für viel Spaß in meinen Musik-Kitas gesorgt hat. Wie das funktioniert und was wir dazu alles brauchen, zeigen Equipment, Liederkoffer und Flimmerkiste.

Im Blog gibt es zudem zwei neue Kinderbücher, die mich begeistern. Das Buch von „Kleine Wolke“ ist wunderbar für die Jüngsten geeignet und macht Lust, sich ins Gras zu legen und Wolken zu beobachten. Wenn Ihr dazu noch ein schattiges Plätzchen findet – wunderbar! Schaut doch mal vorbei:

„Kleine Wolke“

Der Artikel „Ich lade Dich ein“ berichtet von dem Kinderbuch „Ein Blatt im Wind“. Hier dreht sich alles um eine Zeitung, die vom Wind zerwirbelt durch die Welt fliegt und an verschiedene Orte und Menschen gerät. Überall hat sie eine andere Bestimmung. Jeder, dem die Zeitung in die Hände geweht wird, nutzt sie für etwas Anderes. Und genau das ist der Punkt, der mir besonders gefällt. Hast Du schon einmal etwas anders benutzt? Das Foto rechts inspiriert Euch vielleicht, dies einmal zu tun. Es ist übrigens im wunderschönen Freizeitpark und Mitmachen Park Irrlandia im Brandenburgischen Storkow entstanden. (ein absoluter Ausflugstipp)

„Ein Blatt im Wind“

Viel Vergnügen wünscht Ihnen und Euch

Nadine

Das Lied vom Obstsalat ist schwungvoll und fröhlich und kann ohne Vorbereitung spontan gesungen werden.

Nehmt Euch dazu bitte eine Leiter, einen Obstkorb und ein Auto zur Hand – natürlich nur erdacht und in Form gestischer Darstellung.

Wenn wir gedanklich und gestisch eine Leiter erklimmen, funktioniert das am besten im Stehen. Wir deuten eine Kletterbewegung an, bei der unsere Hände die Sprossen der Leiter hinauf wandern. Beim Herabsteigen funktioniert es auf dieselbe Weise, jedoch nur von oben nach unten.

Wenn wir gestisch andeuten, dass wir Obst in den Obstkorb hineinlegen, verdeutlichen wir dies durch Patschen auf die Oberschenkel.

Wenn wir gestisch darstellen wollen, dass wir mit dem Auto nach Hause fahren, halten unsere Hände symbolisch einen Lenker, den wir hin und her bewegen.

Zu guter Letzt muss das Obst für den Obstsalat klein geschnitten werden. Dazu stellt unsere linke Hand das Schneidebrett dar und die Rechte dient zum Obst kleinschneiden.

In der Flimmerkiste bereite ich einen musikalischen Obstsalat für meine Frühstücksverabredung mit Ringel zu. Dort ist noch einmal ganz genau zu sehen, wie so ein gesungener Obstsalat funktioniert.

 

 

Den Text für das Lied vom Obstsalat könnt Ihr über den folgenden Link aufrufen.

Das Lied vom Obstsalat

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Freitag, den 09.06. und den 16.06.2023

6. Musikstunde

Liebe Eltern,

unser nächster Musikzimmer-Input steht an: Dieses Mal sind wir ganz kulinarisch unterwegs. Unsere ganze Musikstunde widmet sich ausnahmslos der Zubereitung von musikalischen Leckerbissen.

Das Lied „Dideldum, Dideldum, rühr den Brei mal um“ kombiniert Gesang und gestische Begleitung und bindet alle Kinder in die Zubereitung eines leckeren Breis ein.

Für die Umsetzung sitzen wir im Kreis am Boden und nehmen uns eine imaginäre Schüssel in die linke Hand, während wir mit der rechten Hand und einem erdachten Kochlöffel Rührbewegungen ausführen. Dazu singen wir unser Lied vom Brei und überlegen dann gemeinsam, welche Zutat wir als nächstes zufügen. Alle Kinder haben dazu meist viele Ideen und wünschen sich Schokolade, Eis, Kartoffeln oder Erbsen für unseren Brei. Es ist dabei ganz egal, ob diese bunte Mischung an Süß und Salzig auch im echten Kochtopf schmackhaft zueinander passen würde. Der Fantasie und kreativen Zusammenstellung des Breis sind hierbei keinerlei Grenzen gesetzt. Die gestische Begleitung des Liedes ist eine mögliche Umsetzungsidee, die Sie ganz nach Lust und Laune abändern können. Getreu dem Motto „Wir lernen im Spiel“ kann zu Hause auch die Kinderküche oder der Sandkasten eine ideale Kulisse sein, um „Dideldum, Dideldum, rühr den Brei mal um“ zu singen und zu spielen.

Das Foto zeigt eine kleine Auswahl an Küchenutensilien, die im Handumdrehen zu hauseigenen Instrumenten werden kann. Eine Plastikschüssel, Kochlöffel, Quirl und Rührbesen eignen sich ideal, um kreativ und spielerisch Rhythmen zu klopfen und somit Küchenmusik zu improvisieren. Rechts im Bild ist eine Rührtrommel zu sehen, die ich in diesem Zusammenhang gern zeige und ausprobieren lasse. Durch eine Rührbewegung an der Innenseite der unterschiedlich langen Holzplatten, entsteht ein durchgängiges, klapperndes Glissando, das hohe und tiefe Töne aneinanderreiht. Die beiden Eier vorne im Foto dienen übrigens ausschließlich der Dekoration. Zur musikalischen Improvisation sollten, anstelle echter Hühnereier, Rasseleier (sogenannte Egg Shaker) genutzt werden. In diesem Zusammenhang ist unbedingt auf die Altersangabe zu achten: Egg Shaker haben eine Klebenaht, die bei „unsanfter“ Nutzung aufgehen kann!

 

Das Lied „Wir machen eine Pizza“ ist eine weitere Möglichkeit, um das Thema Essen und Kochen musisch aufzugreifen. Auch hierbei ist die Mitarbeit der Kinder gefragt. Welche Zutaten auf die Pizza kommen, entscheiden die Kinder und besingen, gemeinsam mit mir jede Zutat, und zwar auf Basis einer Terz. Die Zutat „Käse“ hat zum Beispiel 2 Silben, denen wir jeweils einen Ton verpassen, im Abstand von vier Halbtonschritten. (Ihren Kindern, liebe Eltern, erkläre ich dazu nichts, sondern mache Melodie und Bewegungen als nachahmenswertes Vorbild vor, ohne dabei die Theorien hinter der Praxis zu erwähnen.)

Häufig wird auch von Kuckucksterz gesprochen, da der Kuckucksruf einer Terz gleicht. Wie würde es sich beispielsweise anhören, wenn der Kuckuck in seiner Melodiefarbe „Käse“ ruft?

 

 

 

Apropro Kuckuck: meine Kuckuckspfeife ist in diesem Zusammenhang natürlich auch dabei. Kuckuckspfeifen gibt es von verschiedensten Anbietern. Diese, meist aus unbehandeltem Natur Astholz gebaute Pfeife, erzeugt einen authentischen Kuckucksruf. Der Ton wird dabei durch Zuhalten eines kleinen Lochs am Ende der Pfeife modelliert.

Auf dem Foto links oben habe ich ein Küchenschlagzeug inklusive der dazugehörenden Schlägel  aufgebaut. Im früheren Leben waren Schlagzeug und Schlägel herkömmliche Blechdosen und Holzkochlöffel. Da die rhythmische Nutzung wesentlich gehaltvoller ist, (zumindest im akustischen Sinne) haben sie in der Küche ausgedient. Sowohl das Nudelholz als auch unser Küchenschlagwerk können alternativ, zu den unter Equipment vorgestellten Instrumenten, genutzt werden, um unser Lied „Wir machen eine Pizza“ rhythmisch zu strukturieren.

Viel Freude beim Singen, Musizieren, Brei kochen und Pizza backen.

Klingende Grüße sendet Ihnen und Euch

Nadine

„Dideldum, Dideldum, rühr den Brei mal um“ heißt es in unserem neuen Lied, das uns die Zubereitung eines leckeren Breis näher bringt.

Wie in der Elternpost beschrieben, habe ich dieses Lied im Stundensetting in der KiTa als reines Handgestenspiel im Kreis umgesetzt. Bei dieser Umsetzungsidee liegt der Fokus auf dem Gesang und der interaktiven Gestaltung des Textes. Alle Kinder singen mit und bringen selbst ihre Ideen ein, indem sie aussuchen, welches die nächste Zutat für unseren Brei ist.

Da die Schüssel und der Kochlöffel imaginiert und nur gestisch angedeutet sind, brauchen wir keinerlei Equipment. Grundsätzlich kann jedes Lied auch mit Orff Instrumenten (Klanghölzern, Rasseln, Glöckchen oder ähnlichem) begleitet werden. Jegliche Art der musischen Improvisation ist wunderbar, um Kreativität und Fantasie zu fördern.

Für unsere Pizza hatte ich im Anschluss jedoch einige Materialien im Gepäck. Als Pizzateig haben uns kleine Fühlsäckchen gedient, die zuerst, analog dem Pizzateig in der Küche, geknetet werden mussten. Hierbei wird zunächst die haptische Wahrnehmung gefördert. Durch sensibles, achtsames Erspüren des Inhalts sind die Kinder fokussiert und aktiv bei der Sache. Im zweiten Schritt spreche ich den einfachen Liedtext rhythmisch und patsche parallel dazu auf das Fühlsäckchen, was die Kinder meist direkt aufnehmen und spiegeln.

 

 

 

Die großen XXL Sinnesrollen von Betzold ähneln einem Nudelholz und lassen sich spielerisch deshalb ideal zum Ausrollen unserer Pizza einsetzen. Da sie sowohl optisch als auch haptisch sehr ansprechend sind, liebe alle Kinder unsere Sinnesrollen. Einige Rollen sind mit bunten Metallglöckchen gefüllt, andere mit kleinen Holzfischen und wieder andere mit bunten Edelsteinen. Durch die unterschiedlichen Füllen, klingt auch der Rasselton jeder Sinnesrolle etwas anders.

Für unser Pizzalied rollen wir den Teig rhythmisch aus und symbolisieren durch rhythmisches Patschen auf das Fühlsäckchen, das unsere Pizza belegt wird.

 

 

Was die Kinder jeweils auf ihrer Pizza mögen, schlagen sie (je nach Alter) selbst vor. Jedes Kind darf sich eine Zutat für seine Pizza aussuchen, die dann von allen Kindern in Silben gesprochen und auf die Fühlsäckchen gepatscht wird. Je nach Alter der Kinder haben wir auch die 2 Töne der, in der Elternpost erwähnten, Terz genutzt.

Wer Zuhause eine musische Pizza backen möchte, kann, analog unserer Sinnesrollen, das echte Nudelholz aus der Küche nutzen und ein kleines Kissen aus dem Puppenwagen ausnahmsweise einmal zum Pizzateig umfunktionieren. Viel Freude und guten Appetit.

 

Und hier kommen nun Text und Noten für unseren musikalischen Brei.

Viel Freude beim Ausprobieren.

Unser. Lied von der Pizza sprechen wir rhythmisch, während wir im Grundschlag auf das Fühlsäckchen patschen.

Wir machen eine Pizza, eine schöne Pizza.

Was kommt denn drauf? Was kommt denn drauf auf unsere schöne Pizza?

Die Zutaten, die sich die Kinder für ihre Pizza wünschen, werden dann ebenfalls rhythmisch gepatscht oder aber in der Kuckucksterz gesungen. Hierfür nutzen wir Klangstäbe von Golden Basic.

Lasst uns eine musikalische Pizza backen

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Das Lied vom Brei

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Freitag, den 26.05. und den 02.06.2023

5. Musikstunde

Liebe Eltern,

heute möchte ich Sie auf einen Beitrag im Blog aufmerksam machen, der ein paar Worte zum Notenlernen beinhaltet und, was viel wichtiger ist, Ihren Kindern und Ihnen den Notenschlüssel Gockelhahn vorstellt.

Meiner Meinung nach sollte Musiktheorie im KiTa-Bereich nur sekundär Platz haben. Musikalische Parameter, wie Melodie und Rhythmus, Harmonie, Dynamik und Klangfarbe können jedoch spielerisch und mit viel Fantasie immer wieder in Stundenbilder und die Umsetzung verschiedener Lieder und Rhythmusspiele eingebaut werden.

 

 

Dem Erlernen der heutigen Notenschrift sollten idealerweise Spiele und Übungen vorausgehen, die anfangs wenig etwas mit der bekannten Notation zu tun haben. Wir malen Musik, indem wir intuitiv die Stimmungen des Gehörten auf ein Blatt Papier bringen.

Nach und nach kommen dann Notationselemente hinzu, wie zum Beispiel auch der Notenschlüssel.

Das Lied vom Notenschlüssel Gockelhahn ist bereits vor einigen Jahren entstanden und hat schon viele Male ganz zauberhafte Violinschlüssel entstehen lassen, völlig wertfrei und mit dem Fokus auf Freude am Singen und Malen.

Vielleicht sind Sie und Ihre Kinder ein bißchen inspiriert und versuchen es zu Hause auch einmal. Wie immer freue ich mich sehr über Feedback und den Ein oder Anderen Schnappschuss vom Notenschlüssel Gockelhahn.

 

In unseren Musikstunden sind wir im Moment am Froschteich. Ich habe einen großen Klassensatz toller Kastagnetten, die uns bei unserem Froschkonzert unterstützen.

Dass es dazu auch einen „fast“ echten Teich mit Enten, Fröschen und Fischen gibt, lassen Sie sich vielleicht noch einmal ganz genau von Ihren Kindern berichten.

Die Entenpfeife und die Klangfrösche von Dan Moi müssen in diesem Setting natürlich unbedingt mitklingen.

In der Rubrik Equipment können Sie sich selbst einen Eindruck verschaffen.

Der Liederkoffer hält den Text unseres kleinen Froschspiels bereit.

Viel Freude beim Anschauen und Ausprobieren.

Klingende Grüße aus dem Musikzimmer sendet Ihnen und Euch

Nadine

Wer quakt denn da?

Na klar, das ist der Froschteich in der KiTa Westside Tower. Ein blaues, großes Tuch liegt ausgebreitet am Boden und ringsherum sitzen viele kleine Frösche, die sich im Froschkonzert üben.

Seit Jahren unterstützen mich die hölzernen Klangfrösche (wooden croaking frogs), wenn ich Quakkonzerte veranstalte. Die holzgeschnitzten Schrapinstrumente zaubern ein froschähnliches Quakgeräusch, wenn man mit einem Holzstab über den zackigen Froschrücken reibt. Handschmeichelnd sitzen sie dabei auf der Hand und begeistern durch eine fortlaufende, kurze Percussion, die uns (mit geschlossenen Augen) glauben lässt, wir wären tatsächlich an einem echten Froschteich.

Klangfrösche kommen übrigens ursprünglich aus Thailand und Ostasien, wo sie einst als Kinderspielzeug beliebt waren. Heute werden wooden croaking frogs, ähnlich wie Schlitztrommeln, zudem als Instrument genutzt.

Es ist dabei wunderbar zu beobachten, wie konzentriert und fokussiert sich Kinder in solch‘ explorierenden Situationen auf eine Sache einlassen können und wie schwingungsfähig und fantasievoll sie Szenen, wie unseren Froschteich, annehmen und beleben.

Um unserer Froschteich-Szene noch mehr „Tiefe“ und Authentizität zu verleihen, sitzen auf dem blauen Teich nicht nur unsere Klangfrösche, sondern auch ein paar Quietscheenten aus der Badewanne, Fische, zwei grüne Laubfrösche und die Entenmama mit Kind.

Apropro Entenmama mit Kind: mein Lauschekoffer beinhaltet, neben vielen Vogelstimmenpfeifen, auch eine Entenpfeife, die ich in dem Zusammenhang dabei hatte.

In der Elternpost habe ich auch unsere Kastagnetten erwähnt.

Kastagnetten werden zwischen Daumen und Zeigefinger gelegt und klappen dann, wie ein Froschmaul, auf und zu. Das dabei entstehende Geräusch ergibt sich durch die beiden parallelen Holzscheiben, die rhythmisch und synchron zur Fingerbewegung aufeinander klappen. Sie gehören deshalb zu den Gegenschlag Idiophonen. Unser Klassensatz an Kastagnetten ist nigelnagelneu und erfreut ihre Kinder und auch mich in ihrem ersatzmaligen Einsatz zum Froschkonzert.

Da die Kastagnetten optimal in eine Kinderhand passen und perfekt zum ersten Entdecken und Improvisieren von Rhythmus und Musik sind, ergänzen sie unser Orff-Instrumentarium wunderbar und wertvoll.

Neben dem bekannten traditionellen Lied „Heut ist ein Fest bei den Fröschen am See“ (Melodie & Text volkstümlich), haben wir ein Bewegungsspiel zu rhythmisch gesprochenem Text umgesetzt.

Der Verfasser des kleinen Handgestenspiels „Am Froschteich“ ist unbekannt.

Eins, Zwei, Drei, Vier, Fünf

Ohne Schuh und ohne Stümpf‘

Sitzen die Frösche hier am Teich,

Doch dann kommt der Storch sogleich.

Klipper Klapper Klipper Klapp

Tauchen alle Frösche ab.

Langsam gesprochen, begleiten wir den Vers auch gestisch durch passende Handbewegungen. Am Ende tauchen alle Hände unter dem blauen Tuch ab, das uns einen Froschteich symbolisiert.

Unsere Hände sind dabei die Frösche, die sich schließlich im Wasser verstecken, damit der Storch sie nicht finden kann.

Hier kommt das Handgestenspiel „Am Froschteich“

Dieses kleine Spiel, bei dem der Verstext in rhythmischer Sprechweise und passend zu gestischen Handbegleitung aufgesagt wird, ist ein überliefertes Kinderspiel. (Verfasser unbekannt).

Zur Freude meiner kleinen Assistentin, haben wir die performenden Hände im Video grün angemalt und dank dem tollen Faschings Make Up von Eulenspiegel, mit zwei vergnügten Froschgesichtern verziert.

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Nun möchte ich das Thema „Froschteich“ verlassen und mache einen Sprung (wie ein Frosch) direkt zurück ins Musikzimmer. Schließlich liegen dort die Musikmonster im Bett, die schon sehr müde sind, aber einfach nicht einschlafen können. Kennt Ihr das?

Sie liegen schon eine ganze Weile im Bett. Doch plötzlich fällt ihnen ein, dass sie nur noch einmal schnell etwas trinken müssen. Und noch ein einziges Mal vom Bett hopsen, bevor sie dann ganz wirklich einschlafen werden. Ach und noch einmal Höhle unter der Bettdecke spielen – das hätten sie vor lauter „Schlafenmüssen“ fast vergessen. Und ein Gutenachtlied? Ohne Gutenachtlied geht Schlafen ja nun wirklich in keinem Fall. Inspiriert durch The Chordettes „Mr. Sandman“ und unterstützt durch die Musikmonster und meine zwei Assistenten habe ich das kleine Video aufgenommen.

In diesem Sinne: Gute Nacht und süße Träume!

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Freitag, den 12.05. und den 19.05.2023

4. Musikstunde

Liebe Eltern,

inzwischen haben sich unsere kitainternen Musikstunden schon gut in den Freitag Vormittag Ihrer Kinder integriert.

Mit Blick auf ein entspanntes Ankommen und Frühstücken, haben wir den Start der Musikstunden im U3 Bereich auf 09:45 Uhr verschoben.

Mit der Eingewöhnung einiger Kinder im U3 Bereich und dem Wechsel anderer Kinder in den Ü3 Bereich gibt es von Zeit zu Zeit auch etwas Bewegung in der Gruppenkonstellation.

Insbesondere im U3 Bereich werden Ihre Kinder meist von allen Bezugspersonen (Erzieher*innen) in die Musikstunden begleitet. Dadurch ist eine individuelle Betreuung möglich. Auf Kinder, die gerade erst eingewöhnt wurden, fremdeln oder situativ einen geschützten Rahmen außerhalb der Musikgruppe einfordern, kann dadurch sehr gut eingegangen werden.

 

Die großen Kinder (Ü3 Bereich) werden in der Regel von einer Bezugsperson begleitet. Dies klappt ganz wunderbar. Alle Kinder kommen mit Vorfreude und Neugierde in die Musikstunden und nehmen alle Aktionen mit Begeisterung und Interesse auf.

Übrigens: so schwingungsfähig, wie Ihre Kinder, ist auch das Saitentambourin, das Susi auf dem Foto vorstellt. Dieses Akkordhackbrett ermöglicht intuitive Spielansätze und wirkt quasi sofort. Obwohl sein Name etwas „verstaubt“ und mittelalterlich klingt, ist es heute wieder ganz aktuell und in musiktherapeutischen, aber auch musikpädagogischen Settings ein absolutes Sahnehäubchen.

Weitere Sahnehäubchen habe ich erst vor Kurzem bei DAN MOI entdeckt. DAN MOI ist ein fairer, kunden- und herstellernaher Instrumentenhandel, der sehr besondere Instrumente, Effekte und Geräusche im Portfolio hat. Dan Moi bedeutet übrigens Maultrommel. Neben Maultrommeln gibt es bei DAN MOI sehr viel mehr, das unseren Klangraum erweitert und definitiv sehr neugierig macht.

Im Musikzimmer habe ich verschiedene Gongs und Zimbeln, Vogelstimmenpfeifen und Effekte von DAN MOI, die wir nach und nach auch in unseren Musikstunden in der Kita kennenlernen und ausprobieren werden. Im Blog ist außerdem eine neue Rubrik „Musikinstrumente“ entstanden, in der ich regelmäßig seltene Instrumente vorstellen möchte. Taufrisch gibt es dort einen Beitrag zum Gopichand, einem sehr alten, Instrument indischer Märchen- und Geschichtenerzähler.

Die aktuellen Stunden beschäftigen sich thematisch mit dem „lieben Federvieh“, wie Wilhelm Busch es nannte. Zu unserem Rhythmical „Im Hühnerstall“ sprechen wir im Grundschlag und begleiten gestisch. Passend dazu gibt es dann ein traditionelles, altes Kinderlied, dessen Text ich unserem Stundenbild angepasst habe.

Die Aktionen „Wer scharrt dort auf der Wiese“ und „Im Hühnerstall“ sind sowohl im Liederkoffer als Notenblatt mit Begleitakkorden als auch in der Flimmerkiste als Video abrufbar.

Im Register Equipment lege ich eine Bastelidee ab, mit der wir uns im Handumdrehen auch ein paar Hühner gestalten können. Für unser Musiksetting in der KiTa ist das Hühnerbasteln zu zeitaufwendig. Vielleicht haben Ihre Kinder und Sie zu Hause jedoch etwas mehr Muße und einen Eierpappkarton, der längst darauf wartet, endlich zum Huhn zu werden.

Wie immer freue ich mich über Feedback und Schnappschüsse von Eierpappkarton-Hühnern.

Klingende Grüße aus dem Musikzimmer sendet Ihnen und Euch

Nadine

 

 

 

 

 

Im Hühnerstall, im Hühnerstall, da gibt es Hühner überall. So heißt es in unserem neuen Rhythmical.

Damit das Setting unserer Musikstunde auch zum Inhalt passt, brauchen wir also ganz dringend ein paar kunterbunte Hühner.

Wer Lust und vor Allem Zeit hat, kann deshalb zu Hause kreativ werden und ein paar Hühner für unser Hühner-Rhythmical herstellen.

 

Man nehme:

          • einen Eierkarton
          • eine Schere
          • ein paar bunte Wassermalfarben (oder alternativ Acrylfarben, die etwas mehr Deckkraft haben, jedoch leider auch auf der Kleidung langlebig und farbintensiv sind)
          • ggf. ein paar Wackelaugen-Aufkleber
          • bunte Bastelfedern (die es zum Beispiel bei TeDi oder im Kunst- und Bastelbedarf gibt)
          • und zu guter Letzt: ein kleines Stück Buntpapier für den Schnabel

 

 

 

Und los gehts:

Zuerst werden aus dem Eierkarton die innenliegenden Pappkegel, die zur Trennung der Eier dienen, herausgeschnitten. Diese Pappkegel werden später die Körper der Hühner. Wer sie nicht nur einheitlich grau haben möchte, kann sie nach Belieben kunterbunt oder auch einfarbig anmalen.

Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Alle Farben und Muster sind möglich.

Übrigens: im Musikzimmer haben wir zum Bemalen einen Pappkegel auf den Zeigefinger gestülpt und mit der anderen Hand und dem Pinsel die Farbe aufgetragen. Das macht sich sehr gut und der Kegel rutscht beim Bemalen nicht weg.

 

 

 

Anschließend wird das Bastelpapier in der Mittel gefaltet. Direkt am Knick wird jetzt ein kleines gleichschenkliges Dreieck ausgeschnitten, das uns als Schnabel dient. Mit etwas Bastelkleber wird der Schnabel nun auf einem Kegel im oberen Drittel angeklebt.

Die beiden Wackelaugen, oder alternativ auch zwei kleine Perlen, werden direkt über dem Schnabel angebracht. (Bitte achtet darauf, dass kleinen Gegenstände, je nach Alter des Kindes, auch verschluckt werden können! Bei jüngeren Kindern können die Hühneraugen deshalb idealerweise einfach angemalt werden.)

 

 

Zum Schluss bekommt unser Huhn eine schöne, bunte Feder auf den Kopf und links und rechts als Flügel an den Körper geklebt. Anstelle des Anklebens können die Federn auch durch kleine Löcher in den Pappkegel gepiekst werden.

Wenn das alles geschehen ist, kann es auch schon losgehen: in den Hühnerstall!

Übrigens: wer Lust hat, auch Zuhause ein paar bunte Hühner zu basteln, kann mir sehr gern ein Foto zuschicken. Sollten mich einige Hühner erreichen, kann ich sie  im digitalen Musikzimmer zu allgemeinen Hühnerschau ausstellen.


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„Im Hühnerstall““
Ein Rhythmical, das wir im Sprechrhythmus mit Handgesten umsetzen und mit jeder Wiederholung immer schneller werden

„Das Huhn Luise“
Ein traditionelles Kinderlied, dessen Text ich unserem Stundenbild und der Begleitung mit Klanghölzern angepasst habe

Freitag, den 28.04. und den 05.05.2023

3. Musikstunde

Liebe Eltern,

die Osterferien sind inzwischen vorbei und seit dem 24.04. bin auch ich wieder in meinem Alltags-Rhythmus. Mit Blick aus dem Fenster fehlt mir nach wie vor mehr Grün im Garten. So richtig scheint der Frühling noch nicht Einzug gehalten zu haben. Er lässt sich in diesem Jahr wirklich sehr bitten. Und das, obwohl der Monat Mai begonnen hat.

Am vergangenen Wochenende fand das alljährliche Frühlingssingen für Familien im Billabong Familienzentrum statt. Dieses Event haben wir schon in den vergangenen Jahren erfolgreich umgesetzt und nun hat es auch in diesem Jahr für musikalische Sonnenstrahlen und Frühlingstöne gesorgt. Einen kurzen Bericht finden Sie auch im Blog.

Wenn es meine Zeit zulässt, lasse ich für solche Familien-Musikevents thematische Liederheftchen drucken, die in den letzten Jahren nicht selten von Kinderhand verziert waren. Dazu gibt es von Zeit zu Zeit kreative Aufrufe in den Kitas. So sind in der Vergangenheit schon tolle Frühlingsgemälde und auch viele Kunstwerke für andere Themenwelten entstanden. Ganz bestimmt werde ich zukünftig auch in der KiTa Westside Tower einmal zum kreativen Malen und Basteln aufrufen.

Im Zuge der elementaren Musikpädagogik in Ihrer Kita planen wir, zusätzlich zu den regulären kitainternen Musikstunden für Ihr Kind, ca. 3 Wochenendtermine pro Jahr, an denen Sie die Möglichkeit haben, einmal gemeinsam mit Ihrem Kind ganz themenspezifisch zum Familiensingen vorbeizukommen. Da die Räumlichkeiten und Plätze begrenzt sein werden, wird es eine Anmeldeliste geben. Auf Basis der Nachfrage und Ihres Interesses werden wir ausreichend Termine anbieten. Wann wir dies erstmals umsetzen, erfahren Sie dann kitaseits mit allen nötigen Infos.

 

Mit Blick auf unsere aktuelle Musikstunde lege ich Ihnen im Liederkoffer und der Flimmerkiste wieder ein paar Stundeninhalte ab.

Dort finden Sie unter anderem unseren Bienen Rap, für den wir die nigelnagelneue Cajon genutzt haben. Das Lied „Der Schmetterling“ hat ebenfalls Einzug in unsere Musikstunden gefunden. Dieses Lied habe ich bereits im letzten Jahr geschrieben und schon mit vielen Kindern ausprobiert.

 

 

 

 

 

 

Meistens leite ich das Thema Raupe und Schmetterling durch eine kleine Gesprächsrunde ein, in der die Kinder nicht selten auf die Raupe Nimmersatt zu sprechen kommen. „Kribbel Krabbel Schatz“ ist ein wunderschönes und farbenfrohes Kinderbuch von Eric Carle, das uns die Musikaktionen von Raupe und Schmetterling ganz fabelhaft bebildert. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, finden Sie im Blog die Buchbesprechung, die mir wunderbarer Weise vom Gerstenberg Verlag genehmigt wurde.

 

 

 

 

 

 

 

Um der kleinen Raupe und dem Schmetterling auch eine kunterbunte und kreative Blumenwiese zu bieten, habe ich in einigen Musikgruppen das Malen zur Musik genutzt. Während die Kinder ihre eigenen Blumen verzieren, hilft das Lied „Blumenwiese wunderbar“ rezeptiv, die Fantasie anzuregen.

 

Viel Freude und herzliche Grüße,

Nadine

„Bunte Tücher überall“ heißt ein bekanntes Lied, das unser Musik-Equipment bestens beschreibt.

Neben dem ORFF-schen Grundstock an Instrumenten, dürfen, insbesondere im Kita-Bereich, abwechslungsreiche und farbenfrohe Utensilien nicht fehlen.

Impressionen 11

Tücher sind dabei sehr wichtig, denn sie sehen nicht nur schön aus, sondern tanzen und fliegen sehr vielfältig durch den Raum. Mal sind sie Schmetterlingsflügel und mal dienen sie uns als Ei oder Cocon – ganz so, wie in unserem Lied von der Raupe, die, mit ein wenig Zauberei, zum bunten Schmetterling wird.

 

 

 

Im Kleinkindbereich unterstützen Tücher die beliebten Versteckspiele. Egal, ob zum Handgestenspiel oder einem passenden Lied: bunte Tücher helfen, sich im Handumdrehen zu verstecken und unsichtbar zu machen.

Auf Basis entwicklungspsychologischer Ansätze, können Kinder bis ins vierte Lebensjahr hinein nicht unterscheiden, dass ein anderer Blickwinkel auf die gleiche Situation auch eine andere Wirklichkeit abbildet. Dies ist auch die Begründung dafür, dass kleine Kinder, die sich selbst die Augen zuhalten, davon ausgehen, dass Niemand sie sehen kann.

 

Spiele mit Tüchern und Lieder, die das Verstecken besingen, greifen diese Tatsache auf. Unter dem Tuch ist das Kind vermeintlich unsichtbar und hat zudem ein Stückweit „Abstand“ und „Rückzug“. Letzteres kann insbesondere dann hilfreich sein, wenn Kinder in einer ungewohnten Gruppensituation anfangs ggf. unsicher und/oder überfordert sind.

In unserer Musikstunde stellt das Tuch, versteckt in der Hand, die Raupe dar, die nach und nach wächst. Indem wir unsere Hände langsam auseinander bewegen, wird der Raum dazwischen größer und das Tuch entfaltet sich: es wächst und zeigt uns an, wie auch die Raupe immer größer wird. Schließlich stellt das Tuch den Schmetterling dar und fliegt großflächig in der Luft.

Durch die variable Form und Farbe unserer Tücher, können sie leicht in verschiedene Rollen schlüpfen und uns sowohl Raupe als auch Schmetterling assoziieren lassen. Manchmal schneit es im Frühling auch Blütenblätter – vielleicht eine schöne Idee für ein neues Frühlingslied und wunderbar geeignet als Tüchtertanz.

Sicherlich kennen die meisten von Ihnen das überlieferte, alte Kreisspiel „Der Plumpsack geht um“. Die Idee dieses Spiels ist es, dass eine Gruppe von Kindern im Kreis versammelt ein gemeinsames Lied singt, zu dem es eine weitere Aktion zu erledigen gibt.

Am Beispiel unseres Bienen Kreisspiels, läuft ein Kind als Biene um die im Kreis sitzenden Kinder herum. Alle anderen singen oder sprechen das Lied rhythmisch. Das Bienenkind deutet, passend zum Text, an, dass es Nektar einsammelt.

Sobald der Text besagt, dass sich das Kind ein weiteres Bienenkind sucht, bleibt es hinter einem der im Kreis sitzenden Kinder stehen. Dieses Kind ist nun auch Bienenkind und so laufen sie gemeinsam um den Kreis.

Mit jeder weiteren Strophe kommt ein weiteres Kind dazu, bis am Ende alle Kinder als Bienen durch den Raum fliegen und Nektar einsammeln.

Um den Fokus auf eine rhythmische Sprechmelodie zu legen, haben wir das Bienen Kreisspiel als Rap umgesetzt und zum Rhythmus der Cajon gesprochen.

 

In der Flimmerkiste gibt es eine mögliche Umsetzungsidee der musikalischen Verwandlung von der Raupe zum Schmetterling. Im Kindergarten haben wir mit Fingerpuppen, Tüchern und ein bißchen Zauberei viele kleine Raupen in wunderschöne Schmetterlinge verwandelt.


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„Das Lied vom Schmetterling“
Ein Lied, das uns berichtet, wie auf wundersame Weise aus der Raupe ein Schmetterling wird.

„Viele kleine Käferbeine“
Rhythmical, das uns als Handgestenspiel und Großbewegung im Raum dient und in „Stopp and Go“ Manier in Schwung bringt

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Musik zur Frühlings- und Osterzeit

Musik, Gesang und Klang für die Osterferien

Liebe Eltern,

die Osterferien haben begonnen und die Türen der tingeli – Musikwerkstatt bleiben geschlossen.

 

Hier im digitalen Musikzimmer geht es aber ohne Pause munter, beschwingt und mit viel Gesang und Klang weiter. Denn auch in der Ferienzeit gehören Musik und Gesang dazu.

In unserem Ferienrhythmus lassen wir uns mal gemächlicher und mal bewegter schwingen, genießen Momente der Ruhe und der aktiven Erholung. Auch in der Musik gibt es kürzere und längere Augenblicke der Stille.

Die Pausen in der Musik sind genauso wichtig, wie die Pausen, die wir uns in den Ferien gönnen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine angenehme Mischung aus An- und Entspannung, Aktion und Pause, Musik und Stille.

Im Liederkoffer und der Flimmerkiste stelle ich 3 neue Lieder vor und sende ebenfalls einen kleinen Beweis dafür, dass ich vor einiger Zeit tatsächlich den „echten“ Osterhasen getroffen habe.

 

 

Und während das Huhn im Garten schon die ersten (Oster-)Eier legt, sitze ich im Musikzimmer und tüftele an den diesjährigen Frühlings-Familiensingen-Events im Billabong Familienzentrum.  Wie jedes Jahr wird es viel Sang‘ und Klang geben und Musiküberraschungen – mindestens so kunterbunt, wie mein Rock.

Viel Freude beim Singen und Musizieren in Familie.

Eine fröhliche Ferien- und Osterzeit wünscht Ihnen und Euch

Nadine

In der Musikwerkstatt entstehen regelmäßig neue Lieder „aus eigener Feder“, deren Inhalte sich zumeist aus Alltagsthemen und Situationen ergeben.

Wie in einem Vogelnest schlummern Gedanken und Fantasien eine Zeit lang, bis sie nach und nach zu kreativen Ideen werden und schließlich zu Klingen beginnen. So ging es auch dem Lied „Kleines Glöckchen, weiß wie  Schnee“, das so zart wie der Frühling und unsere Glöckchenstäbe vom Institut für elementare Musikerziehung klingelt und läutet.

Während des Lockdowns durfte eine Zeitlang nicht gesungen werden. Sämtliche Indoor-Veranstaltungen waren abgesagt und Einrichtungen, wie KiTas und Schulen waren geschlossen. Uns blieb damals also nur die digitale Lösung und das hauseigene Instrumentarium und Equipment, das Jeder und Jede zu Hause zur Verfügung hatte. Klanghölzer wurden erfinderisch durch Holzkochlöffel ersetzt. Der Pappkarton diente als Trommel. Plastikfläschchen mit Reisfüllung wurden zur Selfmade Rassel… und unser Fokus lag definitiv auf Alltagsgeräuschen. In dieser Zeit habe ich einige Lieder geschrieben, die bestimmte Alltagsgeräusche in den Fokus nehmen.

 

 

In dem Lied „Der Besuch“ geht es insbesondere um das Klingeln und das Klopfen an der Tür.

In der Flimmerkiste findet Ihr das dazugehörige Video und eine Umsetzungsidee.

Bevor Ihr das Lied vom Besuch singt und spielt, schaut Euch zu Hause bitte einmal um und findet zwei Gegenstände: einen, der das Klingeln der Haustür optimal nachahmt (beispielsweise ein Glöckchen, ein Klangstab, eine Fahrradklingel, Metallophon oder Xylophon) und einen, mit dem wir das Klopfen an der Tür improvisieren können (beispielsweise Holzkochlöffel, Bauklötzchen oder Topfdeckel und Quirl)

Nun stellt sich noch die Frage, wer denn als Besuch vorbeikommen könnte. Vielleicht kommen Teddybär und bunter Hund oder Osterhase zu Besuch? (oder sogar Oma und Opa?)

 

Das nächste Lied „In dem Garten vor der Tür“ greift den Gedanken auf, dass die Erde im Frühling erwacht und alles zu Grünen und zu Sprießen anfängt. Noten, Text und Begleitakkorde findet Ihr ebenfalls im Liederkoffer. In der Flimmerkiste gibt es ein kurzes Video, das eine passende Umsetzungsidee vorstellt. Auf Basis dieser Idee könnt Ihr ein Fühlkissen nutzen (auch Kirschkern- oder Dinkelkissen funktionieren gut). Dieses Kissen symbolisiert die Erde, die wir zunächst erst einmal etwas kneten, patschen, reiben und klopfen: wir graben die Erde um und machen sie locker.

Nun ist die Erde vorbereitet und wir können pflanzen. In den Kindergruppen frage ich die Kinder an dieser Stelle, was sie denn in ihrem Garten vor der Tür pflanzen möchten? Gemeinsam sammeln wir dann Gemüsesorten, die wir alle kennen. Im Zuge dessen erfahre ich, welches Gemüse die Kinder mögen und welches nicht beliebt ist. Oft wird mir auch Obst genannt, das als „Möchte-gern-Gemüse“ in unserem musikalischen Gemüsebeet landen soll.

 

Sehr gerne nutze ich an dieser Stelle Montessori Materialien von Nonna Anna, die allgemein zur Wissensvermittlung und insbesondere zur Wortschatzerweiterung beitragen. Nun darf jedes Kind der Reihe nach ein Gemüse aussuchen, das wir dann gemeinsam und nach Vorgabe des Kindes einpflanzen. Das Pflanzen selbst geschieht durch rhythmisches Tippen, Klopfen oder Patschen auf unsere Erde. Ich zeige eine Möglichkeit vor und nutze den Grundschlag. Ob die Kinder diesen Grundschlag aufgreifen, ist hier nebensächlich. Jede Form der gestischen Begleitung ist möglich und eine wunderbare Gelegenheit Rhythmus und Takt nach und nach im Spiel zu erfahren und zu erlernen.

 

Ein weiteres und für heute letztes Lied ist im Liederkoffer zu finden: „Was raschelt da im Busch„.

Hierbei suchen wir den Osterhasen, der sich jedoch gekonnt im Busch versteckt und jedes Mal, kurz bevor wir ihn entdecken, schon wieder verschwunden ist. Da wir dieses kleine Lied nur gestisch begleiten, gibt es für mich hier nichts zu ergänzen.

 

Schaut einfach in die Flimmerkiste und habt viel Vergnügen beim Ausprobieren, Singen und Musizieren.


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„Der Besuch“
Ein Lied, das davon berichtet, wer so alles vor der Tür stehen kann

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„In dem Garten vor der Tür“
Ein Lied, das vom Pflanzen und Wachsen erzählt

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„Was raschelt da im Busch“
Ein Lied, das vom Osterhasen berichtet.

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„Ostergrüße“
aus der Musikwerkstatt

Freitag, den 31.03.2023

2. Musikstunde

Liebe Eltern,

heute erhalten Sie Input für unsere 2. Musikeinheit, die drei Kindergruppen am 31. März und drei weitere Gruppen am 28. April genießen.

Gerne möchte ich Ihnen zunächst ein paar Infos zur Gruppenkonstellation geben, bevor ich auf die musischen Inhalte unserer Musikstunde eingehe.

Wie Sie wissen, haben wir insgesamt 6 Musikgruppen in der KiTa WestSide Tower eingerichtet. Dies ermöglicht es uns, allen Kindern einen regelmäßigen Musikunterricht im Rahmen der musikalischen Früherziehung anbieten zu können. Die Gruppengröße schwangt dabei zwischen ca. 5 bis 8 Kindern im U3 Bereich und etwa 10 bis 13 Kindern im Ü3 Bereich.

Den Gruppenkontext kennt Ihr Kind bereits aus dem kitainternen Umfeld. Tagtäglich lernen die Kinder sich in einer Gruppe „mehr oder weniger“ Gleichaltriger zu behaupten.

Sie lernen eine Rolle einzunehmen und erleben sich selbst in Interaktion mit anderen. Parallel zur Musikpädagogik bietet das Gruppensetting einen Lernkontext, in dem Ihr Kind Selbstwirksamkeit erfahren und sich selbst im Umgang mit Anderen erleben kann.

 

Sobald das Kind eigenständig Raum und Gruppe sowie Medium Musik erkundet, dient uns

Exploration als Nährboden für Entwicklung.

 

Eigenständiges exploratives Verhalten setzt wiederum voraus, dass sich das Kind geborgen und sicher in der Gruppe aufgehoben fühlt und Vertrauen in die neue Situation und neue Bezugspersonen gewonnen hat.

Mit Blick auf unser kitainternes Musikangebot heißt das: Sobald Ihr Kind unsere Musikstunden kennengelernt und als regelmäßigen Bestandteil in seinem Kitaumfeld angenommen hat, kann es Vertrauen gewinnen und sich sicher fühlen. Manchen Kindern fällt dies sehr leicht. Sie bringen sich schon nach wenigen Minuten aktiv und freudig in alle Geschehnisse der Stunde ein. Andere Kinder brauchen etwas länger, zeigen sich anfangs eher still, zurückhaltend und abwartend. Ihr Interesse und ihre Neugierde zeigen sie zunächst eher passiv, in dem sie beispielsweise alles genau beobachten und bis zum Ende der Stunde aufmerksam zuschauen.

Für unser Musikangebot ist es an dieser Stelle nicht bedeutsam, wie „hörbar“ sich ein Kind in der Gruppe macht. Es hat seinen Platz, ganz egal, ob es sich aktiv und „laut“ einbringt oder auch rezeptiv und damit „empfangend“ teilnimmt.

Unsere Musikstunden beginnen immer mit einem Begrüßungslied. Hierbei wird zuerst unsere Handpuppe Susi (die im Übrigen Sympathieträger für die Kinder ist) begrüßt. Gemeinsam mit Ihren Kindern überlegen wir, was Susi für ihre Begrüßung gefallen würde. (Klatschen, Patschen, Tippen usw.) Dann ist jedes Kind an der Reihe und darf sich für seine Begrüßung eine Bewegung aussuchen, die dann die ganze Gruppe für und mit dem Kind umsetzt. Zur entsprechenden Bewegung wird das Kind namentlich und singend von allen begrüßt.

Hin und wieder kommt es vor, dass ein Kind keine Begrüßungsbewegung für sich selbst aussuchen möchte. Es hat sich bewährt, diesem Kind anzubieten, dass ggf. ein anderes Kind eine Bewegung vorschlagen darf. Dies wird oft und gern angenommen und hilft, vom anfänglich „empfangenden“ Verhalten nach und nach ins „gebende“ und damit aktivere Verhalten zu kommen.

Manchmal kommt es auch vor, dass ein Kind gar nicht begrüßt werden möchte. Meine Vermutung ist, dass es ggf. der Mittelpunkt ist, den das betreffende Kind evtl. situativ scheut.

Auch das nehme ich wertfrei an: das Kind erlebt sich als selbstwirksam. Es wird gehört und darf frei entscheiden, ob es begrüßt werden möchte oder eben nicht. Manchmal, und wenn es der Kontext hergibt, haben wir in Situationen wie diesen auch schon einen Stellvertreter begrüßt, zum Beispiel den Tiger auf dem Pullover. Fast immer nimmt das betreffende Kind einen solchen Vorschlag begeistert auf, da es plötzlich nicht mehr selbst im Fokus aller steht, sondern stellvertretend der Tiger auf dem Pullover.

Liebe Eltern, gerne möchte ich die Elternpost im digitalen Musikzimmer nutzen, um Ihnen nach und nach weitere Einblicke und Hintergrundinfos zu unseren Musikstunden und einzelnen Abläufen zukommen zu lassen. Für heute haben Sie nun einige Infos zum Auftakt und der Begrüßung in unsere Musikstunde erhalten.

In den Schubläden Equipment, Liederkoffer und Flimmerkiste finden Sie inhaltlichen Input zu unserer 2. Musikeinheit.

Es grüßt Sie herzlich

Nadine

Impressionen Kursmitte Rauschen

Jede Musikstunde folgt einem bestimmten Thema, das sich entweder an die Jahreszeiten oder andere Alltagsthemen anlehnt. Damit ist die Unterrichtsstunde an sich vorab grob thematisch definiert.

Hin und wieder weicht unsere Musikstunde vom vorgesehenen und geplanten Thema ab. Dies passiert zum Beispiel dann, wenn Kinder aktuelle Themen beschäftigen oder irgendetwas anderes aufkommt, das vielleicht gerade in der Gruppe geschehen ist. In der Regel habe ich deshalb meist sehr viel mehr Equipment dabei, als das eigentlich für die Stundenplanung benötigte. Es gilt zudem der Gedanke: Störungen haben Vorrang. Wenn ich also eigentlich einen Tanz umsetzen möchte, zu dem sich alle Kinder nach einer gewissen Idee bewegen sollen, vor dem Fenster aber ein Sturm tobt, der alle Aufmerksamkeit nach draußen zieht, macht es aktuell wesentlich mehr Sinn den Sturm thematisch aufzugreifen. Wir könnten beispielsweise wild trommeln oder unsere Bänderringe zur Windpfeife tanzen lassen.

 

Parallel dazu folgt der Ablauf jeder Musikeinheit außerdem einem regelmäßigen Wechsel  in der Dynamik und dem Tempo:

Jeder lauten Aktion folgt immer ein Leise:

Einem Rhythmusspiel mit Trommeln folgt bspw. eine rezeptive „Lausche-Übung“, wie wir es in den Musikstunden nennen.

Jedem bewegten und ggf. schnellen Inhalt folgt ein unbewegter oder ggf. langsamer Part:

Das direkte Gegenüberstellen von bewegt und unbewegt kennen wir beispielsweise von Stopptänzen. Aber auch jede andere Tanzform dient uns in unseren Musikstunden als bewegter Stundeninhalt, dem wiederum eine Aktion in der Ruhe folgt.

Wenn wir in der Gruppe tanzen, sind dies zumeist freie Tänze, die keiner Choreografie oder Vorgabe folgen. Freier Tanz bedeutet, dass die Kinder sich zu instrumentaler Musik und verschiedenen Musikstilen durch den Raum bewegen und dabei ihren Impulsen folgen und sich von ihrer Intuition leiten lassen. Um die Kreativität anzuregen, nutzen wir oft ein Thema, das den freien Tanz „beflügelt“. Wir tanzen zum Beispiel wie eine Biene auf der Frühlingswiese oder wie ein Bär im Wald.

 

 

 

 

 

 

tingeli | Die Musikwerkstatt für Kinder – Kurseinblicke in den MusikKinderkarten-Kurs 04 | © Foto by tingeli

Neben Gedankenbildern, wie dem der Frühlingswiese, machen auch Tanzmaterialien unsere Tänze bunter. Tücher, Tanzbänder oder das Kooperationsband dienen als Impulsgeber und machen den Zugang zur Bewegung leichter: wir haben etwas „zum Anfassen“ und „uns festhalten“. Halt gibt Sicherheit und damit eine nötige Voraussetzung für exploratives Verhalten.

Mein Fokus soll an dieser Stelle auf dem Kooperationsband liegen.

Das Kooperationsband nutze ich seit Jahren sowohl in Eltern-Kind Musikstunden als auch kitainternen Musikstunden. Durch seine „unendliche“ kreisrunde Form, dient es uns als verbindendes Element für Kreistänze und Kreisspiele. Das Band ist durch den innenliegenden belastbaren Gummi flexibel und dehnbar.

Durch die bunten Regenbogenfarben und das haptisch ansprechende Material sind meist alle Kinder einer Gruppe schnell um das Band versammelt.

 

Gemeinsam fassen wir das Kooperationsband an, das uns hilft „geführt“ im Kreis zu gehen, zu hüpfen und zu tanzen. Im U3 Bereich haben wir uns heute mit einem Tanz am Kooperationsband ausprobiert.

Bei etwas älteren Kindern unterstützt das Kooperationsband nicht nur Kreistänze, sondern auch Übungen zu tonalen und rhythmischen Patterns. Letztere basieren auf der sogenannten „Music Learning Theory“ nach Edwin Gordon, auf die ich an anderer Stelle eingehen werde.

Manchmal dient uns das Kooperationsband auch einfach und ganz basal als „Haus“. Dann liegt es ausgebreitet als runder Kreis auf dem Boden und alle Kinder sitzen im Kreis und damit im Haus.

 

 

 

Im Frühlings- und Oster Musikpaket lege ich das Lied „In dem Garten vor der Tür“ ab. Dies haben wir heute ebenfalls in allen Musikgruppen ausprobiert. Das Kooperationsband kann hierbei den Garten symbolisieren und das, passend zum Lied, gepflanzte Gemüse umzäunen.

Der Frühling steht vor der Tür. 

Wir freuen uns auf Sonnenschein und Wärme und beobachten, wie die ersten Knospen und Blüten zu sehen sind und die Welt ganz langsam wieder grünt und blüht. Die ersten Osterglocken stehen schon am Wegesrand und in den Bäumen zwitschern die Vögel. Mit so vielen bunten Farben, Frühlingstönen und Geräuschen im Gepäck starten auch wir in unseren Musikstunden in die schöne Jahreszeit, in der alles wieder zu erwachen scheint.

 

 

Mit Susi und den Musikkindern machen wir deshalb einen musikalischen Frühlingsspaziergang durch Wald und Flur. Offiziell bleiben wir natürlich in der KiTa Westside Tower, aber in unserer Fantasie gehen wir in den Wald, um dort zu lauschen, wie der Frühling klingt.

Das »Lied von der Blumenwiese« erzählt und singt davon, wie bunt die Wiese auf einmal wieder wird. Wir nutzen die bunten Tücher, um einen musikalischen Blumenstrauß zu pflücken.

Auf Ostern müssen wir nun auch nicht mehr lange warten. In unseren heutigen Musikstunden haben wir deshalb auch das Lied „Klein Häschen wollt spazieren geh’n“ gesungen. Autor und Komponist dieses alten Klassikers sind unbekannt. Den Text und verschiedene Videos mit vielfältigen Umsetzungsideen finden Sie im Internet.


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Freitag 10.03. und 17.03.2023

Musikstart in der KITA WestSide Tower

Liebe Eltern,

nachdem ich Ihre Kinder am Freitag zu Ihren ersten kitainternen Musikstunden in der KiTa WestSide Tower begrüßen konnte, möchte ich nun auch Sie, hier im digitalen Musikzimmer, bei Tingeli – Der Musikwerkstatt für Kinder Willkommen heißen.

Ab sofort kommen Ihre Kinder regelmäßig 14-tägig in den Genuss musikalischer Früherziehung und das direkt in Ihrer KiTa und während des regulären Kita-Ablaufs. Sie, liebe Eltern, haben damit keine zusätzlichen Nachmittagstermine und, dank des digitalen Musikzimmers, trotzdem die Möglichkeit ein Stückweit „hinter die Kulissen“ zu schauen und „fast“ mit dabei zu sein.

 

Insgesamt erleben 6 Kindergruppen, jeweils 3 Gruppen freitags im 14-tägigen Wechsel, Musik, Gesang und Klang altersadäquat und in abwechslungsreichen Stundenabläufen.

Im Bereich „Dein Musikzimmer“ finden Sie nach jeder Musikstunde Ihres Kindes (und somit mindestens 14 tägig) Neuigkeiten, die in 4 verschiedenen Bereichen abgelegt sind.

Die Rubrik Elternpost hält einen Brief zu jeder Musikstunde bereit und berichtet, was uns inhaltlich und thematisch beschäftigt hat.

Die Rubrik Equipment zeigt Ihnen genutzte Instrumente und andere Materialien. Hier werde ich Ihnen auch fremdländische Klang-, Rhythmus- und Effektinstrumente vorstellen und auch Fotos, Empfehlungen sowie Hintergrundinfos zukommen lassen. Von Zeit zu Zeit binde ich thematisch passende Bilderbücher in die Musikstunden ein. Soweit wir ein Bilderbuch nutzen, um einzelne Themen neben der Akustik auch anschaulich machen zu können, gebe ich Ihnen auch hierzu eine Info.

Die Rubrik Liederkoffer beinhaltet Lieder, die wir in unseren Musikstunden kennengelernt haben. Aufgrund des Urheberrechts sind dies ausschließlich eigene Lieder sowie GEMA freie Lieder: traditionelles, gemeinfreies überliefertes Liedgut. Eigene Lieder stelle ich Ihnen jeweils mit einem Noten PDF zur Verfügung und notiere ebenfalls die Gitarrenakkorde dazu. Im Liederkoffer finden Sie auch Rhythmusspiele und Rhythmus Patterns.

Die Rubrik Flimmerkiste bietet Ihnen von Zeit zu Zeit kurze Videos, in denen ich Ihnen einzelne Inhalte aus unseren Musikstunden vorstelle. Vielleicht, und das wäre ein tolles Feedback, sind Sie mit Blick ins virtuelle Musikzimmer ausreichend inspiriert, um auch die eigenen 4 Wände zum Singen und Klingen zu bringen.

Unser Musikzimmer wächst also mit jeder weiteren Musikeinheit, wobei Sie die neuesten Inhalte immer an erster Stelle finden und alles Ältere im Anschluss folgt.

In jedem Fall, liebe Eltern, stehe ich Ihnen über den Einblick in „Dein Musikzimmer“ hinaus, per Email an info@tingeli.de für Fragen, Wünsche und Anregungen jederzeit zur Seite.

In diesem Sinne: Geben wir unserem Leben Rhythmus und Melodie.

Herzliche Grüße,

Nadine

Unsere Floordrums von TrommusAlle Kinder lieben Trommeln. Trommeln verbindet und schärft die Wahrnehmung. Durch aktives Trommeln im Gruppenkontext lernen wir auf unseren eigenen Rhythmus zu hören, unsere innere Stimme. Trommeln lässt Selbstwirksamkeit erfahren, die wir während des aktiven Musizierens sofort hören. Wir machen uns hörbar und sichtbar. Trommeln regt die Kommunikation an, schafft Kontakt zur Gruppe und stärkt dadurch die Gemeinschaft. Nicht zuletzt fördert Trommeln die Konzentration und die Aufmerksamkeit.

Unsere sensationellen Floordrums von Trommus sind also absolut wichtig für unsere Musikstunden, denn sie machen glücklich und lassen uns Rhythmus spüren und erleben. In unseren Musikstunden erfahren wir außerdem, dass das Trommeln laut sein kann, aber auch leise Trommelklänge möglich sind: nämlich beispielsweise dann, wenn wir den Mäuserhythmus trommeln.

Da der Kunststoffkorpus mit Naturfellen bespannt ist, sind die Floordrums nicht nur akustisch, sondern auch haptisch qualitativ sehr hochwertig.

 

Seit vielen Jahren nutze ich in meinen Musikkursen Klanginstrumente, um neben aller Musikaktion auch rezeptive Musikberührung und -wirkung zu erzielen. Koshis habe ich während meiner musiktherapeutischen Ausbildung kennen und lieben gelernt. Koshis gibt es in 4 Stimmungen, die durch die 4 Elemente Terra (Erde), Aqua (Wasser), Aria (Luft) und Ignis (Feuer) inspiriert sind. Die hochwertigen Bambus Klangspiele sind für ihre hervorragende Akustik bekannt, die nicht zuletzt der Grund dafür ist, dass sie im Kleinkindbereich „fast jede Träne trocknen können“. Der Klang des Koshi ist glockenklar und zart und eignet sich wunderbar für meditative und entspannungspädagogische Aktionen. Im musikpädagogischen Bereich regt das Lauschen des Koshiklangs das rezeptive Musizieren, das Innehalten und Fokussiertsein an.

In meinen Musikkursen nutze ich Koshis insbesondere dann, wenn wir vorab laut musiziert oder „wild“ getrommelt haben. Der abrupte Wechsel vom Laut zum Leise scheint mir Dynamik sehr gut erleb- und erfahrbar werden zu lassen. Parallel dazu wohnt dem Koshiklang ein Zauber inne (und das im wahrsten Sinne des Wortes), der Aufmerksamkeit bündelt und fesselnd wirkt.

 

Die Hokema Sansula DeluxeNeben den Koshis ist die Hokema Sansula Deluxe eines meiner liebsten Klanginstrumente. Die Sansula entstammt der Kalimba, die auch Sansa oder Mbira genannt wird. Kalimbas sind Klanginstrumente, die ihren Ursprung in Afrika haben und in verschiedensten Ausführungen und Formen zu haben sind.

Mit Daumen oder Zeigefingern werden die Metallzungen gezupft und dadurch in Schwingung versetzt. Durch einen Resonanzkasten werden die dadurch erzeugten Töne verstärkt.

Bei der Sansula werden die Töne und damit die Schwingungen zunächst durch ein Holzfundament verstärkt und dann auf die Klangmembran übertragen. Die Sansula hat einen sehr angenehmen, weichen und warmen Klang, der zudem kinderleicht erzeugt werden kann. Es erfordert keinerlei Übung und garantiert dadurch sofort Erfolg und Selbstwirksamkeit.

In unseren Musikstunden nutze ich die Sansula, ähnlich wie Koshis, zum rezeptiven Musikerleben, das ich gern dem aktiven, dynamischen und bewegten Musikspiel gegenüberstelle.

Liederkoffer von Tingeli, der Musikwerkstatt für Kinder mit und von Nadine OrtkemperIn jeder Musikstunde haben wir eine bunte Vielfalt an Orff Instrumenten bei uns, die wir zur rhythmischen und melodischen Begleitung von Liedern und Musikspielen als auch zum Vertonen von Klanggeschichten nutzen.

Das Lied „Klipp und Klapp“ ist eines unserer ersten Lieder, die wir sehr erfolgreich erlernt und gemeinsam gesungen und rhythmisch begleitet haben.

Die Melodie ist durch das Lied „Brüderchen komm tanz mit mir“ übrigens altbekannt. Ich habe mir einen frischen Text überlegt, der es uns ganz leicht macht, unsere Klanghölzer auf verschiedene Weise zu nutzen und eine rhythmische Begleitung zu improvisieren. Dabei können die Klanghölzer übrigens nicht nur zu „Klipp und Klapp“ klopfen, sondern ebenso zu „Tipp und Tapp“ tippen usw.

Viel Vergnügen beim Ausprobieren.


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